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Eibenheim

Wer sagt "Hier herrscht Freiheit" der lügt. Denn Freiheit herrscht nicht. Erich Fried


Blog des Familienlandsitzes Eibenheim - über uns, unsere Lebensweise und Interessantes zu den Themen Selbermacher, FreiSein und alternative Lösungen für das Leben

Smörrebröd, Smörrebröd…

Selbermacher Posted on Mi, Januar 20, 2021 12:17:35

Ich hab kein skandinavisches „Ö“, ich hoffe, ihr seht mir das nach. 😉

Nun zum Thema: Knäckebrot selber backen! Geht ganz einfach und schnell, schmeckt gut und wird nicht hart, so wie normales Brot, wenn es länger liegt (weil es ja schon hart ist! 🤓)

Nimm: 150g Dinkelmehl und jede Menge Körner/Kerne/Samen deiner Wahl. Beispielsweise Kürbiskerne, Sesam, Sonnenblumenkerne, Chia-Samen, Hanfsamen, Leinsamen, Haferflocken…. sodass die Körnermenge gewichtsmässig in etwa auf das Dreifache der Mehlmenge kommt. Dann gibst du einen TL Salz dazu und vermengst das Ganze untereinander. Nun fehlt noch die Flüssigkeit – 2 EL Olivenöl und circa 500ml Wasser finden ihren Weg in den Teig, werden untergemischt und verknetet.

Den Backofen auf circa 170 Grad vorheizen. Die Teigmasse streichst du nun dünn auf ein Backblech (je nach Backblechgrösse brauchst du evtl. zwei) aus und dann bäckst du das für circa 60 Minuten – je nachdem, WIE „knäckig“ du dein Knäckebrot haben willst. Ich selbst habe es lieber ein wenig weicher und nehme das Brot schon nach circa 40 Minuten raus. Wichtig: Du möchtest sicher hinterher keine Knäckebrotplatte, deswegen ist es empfehlenswert, das Brot nach ungefähr 15 Minuten Backzeit schonmal vorzuschneiden, damit es dir am Ende der Backzeit nicht in lauter undefinierte Teile zerbricht (was dem Brot keinen Abbruch tun würde, dem inneren Quadrate-Monk aber Schmerzen zufügen kann)

Fertig! 🙂



💖

Allgemein, FreiSein Posted on Mi, Januar 20, 2021 12:03:34

Meine Großmutter hat mir mal diesen Tipp gegeben:

Wenn die Zeiten schwierig sind, gehe in kleinen Schritten weiter. Tu, was du tun musst, aber tu es langsam. Denk nicht an die Zukunft oder was morgen passieren kann. Reinige das Geschirr. Wisch den Staub ab. Schreibe einen Brief. Koch suppe.

Siehst du das?

Du gehst vorwärts, Schritt für Schritt. Mach einen Schritt und dann Pause. Ruh dich aus. Schätze dich selbst. Mach den nächsten Schritt. Dann noch einen. Du wirst es kaum merken, aber deine Schritte werden länger werden. Bis es soweit ist, wo du wieder an die Zukunft denken kannst, ohne zu weinen.

Elena Mikhalkova, „Der Raum der alten Schlüssel“.



Der Nahuatl-Segen

Allgemein, FreiSein Posted on Mi, Januar 20, 2021 11:47:00

Ich befreie meine Eltern von dem Gefühl, dass sie mit mir versagt haben.

Ich befreie meine Kinder von der Notwendigkeit, mich Stolz machen zu müssen. Mögen sie ihre eigenen Wege nach Herzenslust gehen. Mögen sie ihrer Intuition folgen und so ihre Träume verwirklichen.

Ich entbinde meinen Partner von der Verpflichtung, mich zu vervollständigen.

Mir fehlt nichts, ich lerne die ganze Zeit mit allen Wesen.

Ich danke meinen Großeltern und meinen Vorfahren, die auf die Welt gekommen sind, damit ich heute leben kann. Ich befreie sie von früheren Versagen und unvollendeten Wünschen, wissend, dass sie ihr Bestes getan haben, um ihre Lebensumstände in bester Art und Weise zu tragen, so gut es ihnen möglich war. Ich ehre sie, liebe sie und erkenne sie als frei von aller Schuld an.

Ich zeige meine Seele vor ihren Augen, deshalb wissen sie, dass ich nichts mehr verstecke oder schulde, außer mir selbst und meiner eigenen Existenz treu zu sein, indem ich der Weisheit meines Herzens folge.

Ich erfülle meinen Lebensplan frei von familiärer Loyalität.

Ich weiß, dass mein Friede und mein Glück in meiner eigenen Verantwortung liegen.

Ich verzichte auf die Rolle des Retters, derjenige zu sein, der die Erwartungen anderer erfüllt.

Indem ich durch und nur durch Liebe lerne, ehre ich meine Essenz und segne mein Wesen und meine Ausdrucksweise, auch wenn man mich vielleicht nicht versteht. Ich verstehe mich, weil nur ich meine Geschichte gelebt und erlebt habe.

Weil ich mich selbst kenne, weiß ich wer ich bin, was ich fühle, was ich tue und warum ich es tue.

Ich ehre mich, ich liebe mich und erkenne mich als frei von Schuld an.

Ich ehre dich, ich liebe dich und erkenne dich als frei von Schuld an.

Ich ehre die Göttlichkeit in mir und in dir.

Wir sind frei.

Geschrieben im 7. Jahrhundert in der Zentralregion von Mexiko



Doktor Wald

Allgemein Posted on Mi, Januar 20, 2021 11:39:01

Wenn ich an Kopfweh leide und Neurosen, mich unverstanden fühle oder alt, und mich die holden Musen nicht liebkosen, dann konsultiere ich den Doktor Wald.

Er ist mein Augenarzt und Psychiater, mein Orthopäde und mein Internist. Er hilft mir sicher über jeden Kater, ob er von Kummer oder Cognac ist.

Er hält nicht viel von Pülverchen und Pille, doch umso mehr von Luft und Sonnenschein. Und kaum umfängt mich angenehme Stille, raunt er mir zu: „Nun atme mal tief ein!“

Ist seine Praxis oft auch überlaufen, in seiner Obhut läuft man sich gesund. Und Kreislaufkranke, die noch heute schnaufen, sind morgen ohne klinischen Befund.

Er bringt uns immer wieder auf die Beine, das Seelische ins Gleichgewicht, verhindert Fettansatz und Gallensteine. nur – Hausbesuche macht er leider nicht.

Förster Helmut Dagenbach, 1986



💖Eibenheim💖

Allgemein, FLS Eibenheim Posted on Fr, Dezember 11, 2020 12:51:28

Die Eibe – Der Baum des aufgebrochenen Kreises

Die Eibe hat eine dunkle Aura, das kann uns unheimlich vorkommen. Sie durchbricht den Kreislauf des lichten Lebenskreises. Sie gewährt uns einen Blick in die dunkle Seite des Seins – bis hin zum Licht, das im Dunkelsten geboren wird. Hier tut sich die Ewigkeit auf. Das ist eine Ebene jenseits von Raum und Zeit, es ist die göttliche Gegenwart. Das Reich Gottes ist nicht nur Licht, sondern es ist Alles. Wenn wir nicht mit unserem Wesenskern verbunden sind, haben wir Angst vor der dunklen Seite und vor dem Tod.

Die Eibe hilft uns, das vollständige Sein in unserem Wesen zu erfahren. Sie ist der Schwellenbaum und zeigt uns den Schlüssel aus den endlosen Kreisläufen heraus. Wir gehören zum Sein, wir sind geborgen im Urgrund, wir sind Teil des Göttlichen. Wir sind das Göttliche. Die Eibe fördert diese heilende, erlösende Erfahrung von Ganzheit.

Von Wolf-Dieter Storl ❤



Das Immunsystem und der Virus…

FreiSein, Selbermacher Posted on Sa, November 28, 2020 11:10:15

…beides sind augenscheinlich Theorien – also muss jeder für sich selbst herausfinden, was für das eigene Glaubenssystem stimmig ist. Als Kind von Heilpraktikern kann ich mich bisher nicht ganz freimachen vom Glauben an den Nutzen diverser alternativer Mittelchen. 🙂

Hier kommt eins, das ich in erster Linie zu mir nehme, weil ich es lecker finde.

Vorab: Bevor die liebe FreiZeitSchrift in die Corona-Pause geht, ist noch einmal ein wunderbares Heft entstanden, zu welchem auch ich wieder meinen „Senf“ hinzugeben durfte – es geht genau um das besagte leckere und gesunde „Mittelchen“:

Das Jahr 2020 neigt sich dem Ende zu. Ganz unabhängig von den zur Zeit medienwirksameren Krankheitserregern befinden wir uns mitten in der „traditionellen“ Grippezeit. Hier kannst du eigenverantwortlich eine Menge für dich selbst tun. Vollwertige, vitalstoffreiche Ernährung, Bewegung an der frischen Luft und Phasen der echten Entspannung bilden die Grundlage für ein intaktes Immunsystem. Darüber hinaus gibt es unzählige Tipps und Tricks, mit denen du deine Gesundheit unterstützen kannst. Mein persönlicher Tipp für dich ist einfach zuzubereiten und anzuwenden und dazu noch lecker – finde ich zumindest. 😊 Wir stellen uns unser eigenes natürliches Antibiotikum her, welches im Gegensatz zum herkömmlichen Antibiotikum gegen Bakterien UND Viren wirkt und wohl schon im Mittelalter die Gesundheit der Menschen unterstützt hat!

Hier das Rezept: Schäle 25g Knoblauch, 70g Zwiebeln und 15g frischen Meerrettich, anschließend reibe den Knoblauch und den Meerrettich so fein wie möglich, ebenso verfahre mit 27g Kurkuma und 25g Ingwer: waschen und reiben. Die Zwiebeln würfle ganz fein, dasselbe mache mit 17 g frischen, möglichst sehr scharfen Chilischoten. Gebe alles in ein Glas, füge ¼ TL schwarzen Pfeffer aus der Mühle und 2 EL Blütenhonig hinzu und fülle das Glas dann mit einem naturtrüben und biologischen Apfelessig auf, bis die Masse gut bedeckt ist (0,7 Liter laut Angabe). Diese Mischung kannst du jetzt schon konsumieren, seine volle Wirkung entfaltet das natürliche Antibiotikum aber erst nach zwei Wochen Fermentation. Stelle dafür das Glas an einen kühlen Platz und schüttle die Mischung mehrmals täglich durch. Laut Originalrezept soll anschließend der Essig vom Trester getrennt werden, ich habe mir jedoch angewöhnt, das gesamte Gemisch zu mir zu nehmen. Es lässt sich wunderbar zum Würzen von Salatsaucen, Suppen oder auch einfach so als Topping über diversen Gerichten verwenden. Wenn du dich jedoch an die klassische Anleitung halten möchtest, dann seihe den Essig nun ab. Dieser ist ab sofort dein neues, selbstgemachtes Antibiotikum! Beginne mit einem EL täglich in Wasser verdünnt und steigere die Dosis bis zur Menge eines Schnapsglases. Den Trester kannst du übrigens wunderbar trocknen und als leckeres Gewürz in der Küche verwenden.

Abschließend noch ein paar Worte zur Wirkung der Ingredienzien: Knoblauch bekämpft Viren, Bakterien und Pilze und wirkt sanierend auf die Darmflora, Zwiebeln verstärken die Wirkung des Knoblauchs, Meerrettich reinigt die Neben- und Stirnhöhlen, sowie die Atemwege und wehrt Erkältungen ab, Ingwer, Kurkuma und Chili hemmen Entzündungen und stimulieren den Kreislauf, Ingwer hat darüber hinaus auch eine antivirale Wirkung und Kurkuma hemmt sogar die Krebsentwicklung, Pfeffer unterstützt die Bioverfügbarkeit des Kurkumas, Blütenhonig besitzt neben der antibakteriellen und antimykotischen Wirkung auch antioxidative Eigenschaften und der Apfelessig wirkt mit seiner Säure exzellent gegen Pilze und Bakterien und liefert wertvolle Mineralien.

Neugierig geworden? Im Netz findest du viele weitere Informationen zum Stichwort „natürliches Antibiotikum“. In diesem Sinne wünsche ich dir einen (immun-)starken Winter!



Aus ZweitausendAchtsamkeit wird ZweitausenNEUnzehn…

FLS Eibenheim Posted on Di, Oktober 06, 2020 20:22:26

… wird 2020. Das Jahr, in dem alles anders ist. Fast alles. Denn der folgende Text, der bisher auf der Startseite unserer Webseite zu lesen war, ist noch genauso aktuell wie letztes Jahr. Eibenheim ist und bleibt unser Familienlandsitz!

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Am 31.10. feierten unsere Vorfahren Samhain, auch das „keltische Silvester“ genannt, denn dieses Fest läutet im keltischen Kalender ein neues Jahr ein. Diesen Text schreiben wir heute – am 1. November – und läuten passend mit dem keltischen Neujahrestag auch unser 2019 ein. Nichts geschieht ohne Grund und so steckt in der Zahl ‚Neunzehn‘ für uns auch nicht grundlos das Wort ‚Neu‘, denn wir beginnen etwas Neues!

Als Menschen auf dem Weg zurück in ihre natürliche und gottgegebene Souveränität lernen wir immer mehr, uns und unsere Umgebung achtsam wahrzunehmen und unsere Entscheidungen in Einklang mit unserem höchsten Wohl zu treffen. Die Ereignisse der letzten Jahre haben uns dazu verholfen, ein paar Veränderungen in unserem Leben vorzunehmen.

Da viele von euch uns schon seit vielen Jahren auf unserem Weg begleiten, möchten wir dazu einige erklärende Worte an euch richten:

Wir bewohnen unseren Familienlandsitz hier im Westen Ungarns nun schon seit zehn Jahren. Auch wenn wir das Hamsterrad ein Stück weit verlassen konnten, existiert neben der „romantisch-visionären“ Seite natürlich auch der weltlich-materialistische Bereich für uns genauso, wie für alle anderen Menschen, die dieses Spiel bewusst oder unbewusst mitspielen.

Seit 2008 versuchen wir, auf der Grundlage der bestehenden Gesetze unser Land rechtlich zu sichern. Unter anderem mit Hilfe eines Strohmannes – einem Menschen, der als Kaufberechtigter einzig seinen Namen für die Verträge gab, während wir selbstverständlich sämtliche Kosten für den Kauf und die Überschreibung unseres Landes trugen.

Dieser Strohmann ist bis heute im Eigentum registriert und versucht seit einigen Jahren, diese Karte rechtlich gegen uns auszuspielen, indem er Ansprüche auf unseren Besitz stellt.

Dieses Verhalten akzeptieren wir nicht.

Es mag sein, dass dieser Strohmann als eingetragener „Eigentümer“ im Augenblick rechtlich am längeren Hebel sitzt, klar ist jedoch, dass er versucht, sich an etwas zu bereichern, das ihm nicht zusteht.

Das Land gehört moralisch in jeder Hinsicht uns, wir haben es schon drei Jahre, bevor besagter Strohmann diese Rolle übernahm, gehegt, gepflegt und mit Baugenehmigung auf unseren Namen sogar (!) ein Haus gebaut.

Wir stehen weiterhin für unseren Besitz ein, wir erfüllen weiterhin unsere Rolle als rechtmäßige Besitzer, wir lassen unser Haus stehen, wir pflegen unser Land und verteidigen es mit all unseren Möglichkeiten.

Das heisst, unser Land ist weiterhin unser Familienlandsitz.

Zusätzlich erachten wir jedoch einige Anpassungen in unserem Leben für konstruktiver.

Wir sind dankbar für alle Erfahrungen, die wir machen durften und treffen unsere Entscheidung in Frieden und Liebe – wobei „Liebe“ nicht gleich „lieb sein“ ist, in diesem Sinne kann Verhalten aus der Mitte heraus auch mal unbequem für Mitmenschen sein. Handeln wir jedoch zu unserem höchsten göttlichen Wohl, so ist dies auch automatisch zum höchsten Wohl aller, auch wenn das vielleicht nicht immer direkt für jeden ersichtlich sein mag.

Wir danken euch für eure Unterstützung und werden zu gegebener Zeit auf unserem Blog weiteres berichten.

*******************************magyarul********************************

10-dik hó 31-re esik a nap, melyen elődeink Samhain ünnepét tartották, más néven: a kelta szilvesztert. Ugyanis a kelta naptár szerint ez az új év kezdetének ünnepe. Jelen szöveg ma – november 1-én – íródik, s ezzel a nappal mi is, a kelta Új Évvel egy időben útjára indítjuk a mi 2019-es évünket. Semmi sem történik ok nélkül, igy tán nem is véletlen, hogy a német „neunzehn” („tizenkilenc”) szóban benne van a „neu” („új” jelentésű) szó. Hiszen mi is valami újat kezdünk.

Azon az úton járva, amelyen az ember a természetes, Istentől való szuverenitását nyeri vissza, mi is egyre jobban megtanuljuk, hogyan figyeljünk tudatosan magunkra és a környezetünkre és hogyan hozzunk döntéseket úgy, hogy azok a legfelsőbb javunkat szolgálják.

Mivel sokan közületek hosszú évek óta kísérnek bennünket utunkon, szeretnénk a fentiekhez némi magyarázatot fűzni.

Immáron tíz éve, hogy családi birtokunkon élünk, itt, Magyarország nyugati csücskében. S még ha részint magunk mögött is tudtuk hagyni a mókuskereket, természetesen igaz, hogy számunkra is létezik az élet romantikus-képzelgős oldala mellett a világi-anyagi oldal is, ahogy minden más ember esetében is, akik ebben a játékban tudatosan vagy tudattalanul részt vesznek.

2008 óta azon vagyunk, hogy a fennálló törvényekre alapozva jogilag biztosítsuk saját földünket. Többek között egy stróman segtíségével, aki mint földvételre jogosult kizárólag nevét adta a szerződésekhez, miközben mi természetesen álltunk valamennyi, az adás-vételhez és a földünk átirásához szükséges költséget.

Ez a stróman van a mai napig bejegyezve tulajdonosként, és néhány éve arra törekszik, hogy ezt az jogi adut ellenünk kijátsza, tulajdonunkra igényt tartva.

Ezt a viselkedést elfogadhatatlannak tartjuk.

Lehet ugyan, hogy e pillanatban ez a stróman mint bejegyzett tulajdonos jogilag nyeregben van, világos azonban, hogy olyasvalamin próbál nyerészkedni, ami őt nem illeti meg.

A föld morálisan minden szempontot figyelembe véve a miénk. Már három évvel azelőtt, hogy említett stróman e szerepet elvállata volna, már gondoztuk a területet, és saját nevünkre szóló (!) építési engedéllyel még egy házat is építettünk rá.

Továbbra is kitartunk tulajdonunk mellett, továbbra is betöltjük a szerepünket mint jogos birtokosok, házunkat a helyén hagyjuk, gondozzuk a földet és minden, rendelkezésünkre álló lehetőséget használva meg is védjük. Más szóval: a föld továbbra is a mi családi birtokunk marad.

Ezen túlmenően úgy ítéljük meg, hogy életünkben szükségesek bizonyos építő jellegű változtatások.

Hálásak vagyunk minden megélt tapasztalásért. Döntésünket békében és szeretetben hozzuk – persze „szeretet“ számunkra nem szükségszerűen azt jelenti, hogy az ember mindig kedves. Ebben az értelemben saját, belső egyensúlyunkból fakadó döntés lehet kényelmetlen is mások számára. Mégis, ha a legfőbb, isteni javunkat tartjuk szem előtt és ezzel összhangban cselekszünk, az automatikusan mindenki javára válik, akkor is, ha ez nem feltétlenül világos azonnal mindenki számára.

Mindennemű támogatásotokat köszönjük, a továbbiakról adott időben blogunkon keresztül adunk értesítést.



Neue Manie 😎

Selbermacher Posted on Di, Oktober 06, 2020 09:52:50

Brot backe ich ja schon seit längerem selbst, denn zum einen gibt es in Ungarn so gut wie kein vollwertiges Brot, geschweige denn „bio“ und zum anderen ist es ja auch einfach schön, wenn man sein eigenes Brot herstellen kann. Wobei das Mehl dafür offensichtlich nicht vom eigenen FLS kommt. 😉

Aber eigentlich wollte ich nicht über Brot schreiben, sondern über meine neue „Phase“: BrotAUFSTRICHE

Wenn man nicht immer nur Marmelade oder Honig aufs Brot will, Käse und co aber nicht mehr gegessen werden wollen, bzw. ohne Kühlschrank schnell von selbst wieder vom Brot hüpfen, bzw. der Schweizer mit „Käse aufs Brot“ nichts anfangen kann, kommen schnell die diversen herzhaften Brotaufstriche ins Spiel, die es mittlerweile ja in großer Auswahl zu kaufen gibt. Leider auch in ziemlich teuer. Aus diesem Grund bin ich nun in die Brotaufstrich-Produktion eingestiegen. Bisher habe ich das auch schon öfter gemacht, allerdings nie in haltbarer Variante und dann ergab sich das gleiche Kühlschrank-Problem wie mit dem Käse. Deswegen nun die ersten Versuche mit haltbaren Varianten. Geschmacklich überzeugen sie uns schonmal – sogar der kritische Göttergatte urteilte mit „lecker“. 💪

Nr.1: Paprika-Aufstrich Hier das Rezept:

  • 500g Paprika
  • 500g Tomaten
  • 500g Zwiebeln
  • 1 rote Beete
  • 2 mittlere Äpfel
  • 50g Xylit (oder Süßungsmittel nach Wahl)
  • 1 EL Senf
  • 3 EL Apfelessig
  • 1TL Paprikapulver scharf
  • 2 TL Kräutersalz
  • kleine Handvoll frische Basilikumblätter
  • Olivenöl

Und so wird`s gemacht:

Paprika, Zwiebeln, Tomate, rote Beete und Äpfel kleinschneiden (in Stücke, Streifen, Ringe – was dir sympathisch ist 😆). Dann als erstes die Zwiebeln und die Paprika in ausreichend Olivenöl anbraten. Die rote Beete und die Äpfel dazugeben und ebenfalls kurz mit anbraten. Dann mit den Tomaten ablöschen, das Salz dazu geben und das Ganze so lange köcheln, bis die Flüssigkeit in der Masse fast verdampft ist. Nun gibst du dein Süßungsmittel, den Senf, den Essig, das Basilikum und das Paprikapulver dazu. Weiter kochen, bis die Flüssigkeit komplett verdampft ist. Hier musst du ein wenig aufpassen, dass du den richtigen Punkt erwischst zwischen „verdampft“ und „angebrannt“. 😉 Die Masse glattpürieren, heiß in Schraubgläser füllen und diese noch einmal 20 Minuten lang einkochen. Die 20 Minuten werden dabei von dem Moment an gerechnet, in dem das Wasser sprudelnd kocht. Nach dem Einkochen die Gläser stürzen (ich habe das bisher nicht gemacht und hatte nie Probleme, dieses Mal teste ich es so) und langsam auskühlen lassen. Fertig! Lass es dir schmecken!

Nr.2: Apfel-Zwiebel-Schmalz (vegan)

  • 200 g Kokosfett (geschmacksneutral)
  • 90 ml Sonnenblumenöl
  • 1 großer Apfel
  • 1 große Zwiebel
  • Kräutersalz

Das Kokosfett im Wasserbad schmelzen, die Zwiebel und den Apfel schälen und fein würfeln und dann im Sonnenblumenöl anbraten. Ich musst du schauen, welchen Grad von „anbraten“ du magst – zu viel ist sicher nicht gut, aber nur glasige Zwiebeln wären für unseren Geschmack zu wenig angebraten. Du kannst auch noch etwas im Handel erhältliche geröstete Zwiebeln dazugeben, diese haben aber meistens noch andere Zutaten mit dabei. Statt eines frischen Apfels habe ich getrocknete Apfelstücke genommen, die ich extra dafür hergestellt hatte. Zurück zum Rezept: Circa 1 TL Kräutersalz in die Mischung geben und wenn du den gewünschten Bräunungsgrad erreicht hast, vermische die Apfel-Zwiebel-Masse mit dem geschmolzenen Kokosöl. Nun lässt du die Masse erkalten und rührst kräftig durch, sobald das Öl anfängt zu stocken, damit die Zwiebeln und der Apfel sich nicht unten absetzen. Schon fertig, lass es dir schmecken! 🙂

Nr.3: Brokkoli-Pesto

Das Rezept: Schneide circa 400g Brokkoli (roh!) in Stücke und fülle diese in einen Häcklser, dazu gibst du den Saft einer halben Zitrone, eine Handvoll Nüsse nach Wahl (ich habe Kürbiskern- und Cashewnüsse genommen), drei geschälte Knoblauchzehen, eine gute Handvoll „Grünzeug“ (bei mir war es Rucola, Basilikumblätter sind sicher auch toll…), 3 EL Hefeflocken und etwas Olivenöl. Dann häckselst du die Mischung gut durch, schmeckst mit Kräutersalz ab und gibst noch so viel Olivenöl dazu, dass die Konsistenz der Masse in Richtung sämig geht – nicht zu trocken, aber auch nicht zu breiig. Fertig! ❤ Falls es so lange vorhanden ist, soll sich das Pesto circa eine Woche im Kühlschrank halten.



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