…beides sind augenscheinlich Theorien – also muss jeder für sich selbst herausfinden, was für das eigene Glaubenssystem stimmig ist. Als Kind von Heilpraktikern kann ich mich bisher nicht ganz freimachen vom Glauben an den Nutzen diverser alternativer Mittelchen. 🙂

Hier kommt eins, das ich in erster Linie zu mir nehme, weil ich es lecker finde.

Vorab: Bevor die liebe FreiZeitSchrift in die Corona-Pause geht, ist noch einmal ein wunderbares Heft entstanden, zu welchem auch ich wieder meinen „Senf“ hinzugeben durfte – es geht genau um das besagte leckere und gesunde „Mittelchen“:

Das Jahr 2020 neigt sich dem Ende zu. Ganz unabhängig von den zur Zeit medienwirksameren Krankheitserregern befinden wir uns mitten in der „traditionellen“ Grippezeit. Hier kannst du eigenverantwortlich eine Menge für dich selbst tun. Vollwertige, vitalstoffreiche Ernährung, Bewegung an der frischen Luft und Phasen der echten Entspannung bilden die Grundlage für ein intaktes Immunsystem. Darüber hinaus gibt es unzählige Tipps und Tricks, mit denen du deine Gesundheit unterstützen kannst. Mein persönlicher Tipp für dich ist einfach zuzubereiten und anzuwenden und dazu noch lecker – finde ich zumindest. 😊 Wir stellen uns unser eigenes natürliches Antibiotikum her, welches im Gegensatz zum herkömmlichen Antibiotikum gegen Bakterien UND Viren wirkt und wohl schon im Mittelalter die Gesundheit der Menschen unterstützt hat!

Hier das Rezept: Schäle 25g Knoblauch, 70g Zwiebeln und 15g frischen Meerrettich, anschließend reibe den Knoblauch und den Meerrettich so fein wie möglich, ebenso verfahre mit 27g Kurkuma und 25g Ingwer: waschen und reiben. Die Zwiebeln würfle ganz fein, dasselbe mache mit 17 g frischen, möglichst sehr scharfen Chilischoten. Gebe alles in ein Glas, füge ¼ TL schwarzen Pfeffer aus der Mühle und 2 EL Blütenhonig hinzu und fülle das Glas dann mit einem naturtrüben und biologischen Apfelessig auf, bis die Masse gut bedeckt ist (0,7 Liter laut Angabe). Diese Mischung kannst du jetzt schon konsumieren, seine volle Wirkung entfaltet das natürliche Antibiotikum aber erst nach zwei Wochen Fermentation. Stelle dafür das Glas an einen kühlen Platz und schüttle die Mischung mehrmals täglich durch. Laut Originalrezept soll anschließend der Essig vom Trester getrennt werden, ich habe mir jedoch angewöhnt, das gesamte Gemisch zu mir zu nehmen. Es lässt sich wunderbar zum Würzen von Salatsaucen, Suppen oder auch einfach so als Topping über diversen Gerichten verwenden. Wenn du dich jedoch an die klassische Anleitung halten möchtest, dann seihe den Essig nun ab. Dieser ist ab sofort dein neues, selbstgemachtes Antibiotikum! Beginne mit einem EL täglich in Wasser verdünnt und steigere die Dosis bis zur Menge eines Schnapsglases. Den Trester kannst du übrigens wunderbar trocknen und als leckeres Gewürz in der Küche verwenden.

Abschließend noch ein paar Worte zur Wirkung der Ingredienzien: Knoblauch bekämpft Viren, Bakterien und Pilze und wirkt sanierend auf die Darmflora, Zwiebeln verstärken die Wirkung des Knoblauchs, Meerrettich reinigt die Neben- und Stirnhöhlen, sowie die Atemwege und wehrt Erkältungen ab, Ingwer, Kurkuma und Chili hemmen Entzündungen und stimulieren den Kreislauf, Ingwer hat darüber hinaus auch eine antivirale Wirkung und Kurkuma hemmt sogar die Krebsentwicklung, Pfeffer unterstützt die Bioverfügbarkeit des Kurkumas, Blütenhonig besitzt neben der antibakteriellen und antimykotischen Wirkung auch antioxidative Eigenschaften und der Apfelessig wirkt mit seiner Säure exzellent gegen Pilze und Bakterien und liefert wertvolle Mineralien.

Neugierig geworden? Im Netz findest du viele weitere Informationen zum Stichwort „natürliches Antibiotikum“. In diesem Sinne wünsche ich dir einen (immun-)starken Winter!