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Eibenheim

Wer sagt "Hier herrscht Freiheit" der lügt. Denn Freiheit herrscht nicht. Erich Fried


Blog des Familienlandsitzes Eibenheim - über uns, unsere Lebensweise und Interessantes zu den Themen Selbermacher, FreiSein und alternative Lösungen für das Leben

Aus ZweitausendAchtsamkeit wird ZweitausenNEUnzehn…

FLS Eibenheim Posted on Di, Oktober 06, 2020 20:22:26

… wird 2020. Das Jahr, in dem alles anders ist. Fast alles. Denn der folgende Text, der bisher auf der Startseite unserer Webseite zu lesen war, ist noch genauso aktuell wie letztes Jahr. Eibenheim ist und bleibt unser Familienlandsitz!

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Am 31.10. feierten unsere Vorfahren Samhain, auch das „keltische Silvester“ genannt, denn dieses Fest läutet im keltischen Kalender ein neues Jahr ein. Diesen Text schreiben wir heute – am 1. November – und läuten passend mit dem keltischen Neujahrestag auch unser 2019 ein. Nichts geschieht ohne Grund und so steckt in der Zahl ‚Neunzehn‘ für uns auch nicht grundlos das Wort ‚Neu‘, denn wir beginnen etwas Neues!

Als Menschen auf dem Weg zurück in ihre natürliche und gottgegebene Souveränität lernen wir immer mehr, uns und unsere Umgebung achtsam wahrzunehmen und unsere Entscheidungen in Einklang mit unserem höchsten Wohl zu treffen. Die Ereignisse der letzten Jahre haben uns dazu verholfen, ein paar Veränderungen in unserem Leben vorzunehmen.

Da viele von euch uns schon seit vielen Jahren auf unserem Weg begleiten, möchten wir dazu einige erklärende Worte an euch richten:

Wir bewohnen unseren Familienlandsitz hier im Westen Ungarns nun schon seit zehn Jahren. Auch wenn wir das Hamsterrad ein Stück weit verlassen konnten, existiert neben der „romantisch-visionären“ Seite natürlich auch der weltlich-materialistische Bereich für uns genauso, wie für alle anderen Menschen, die dieses Spiel bewusst oder unbewusst mitspielen.

Seit 2008 versuchen wir, auf der Grundlage der bestehenden Gesetze unser Land rechtlich zu sichern. Unter anderem mit Hilfe eines Strohmannes – einem Menschen, der als Kaufberechtigter einzig seinen Namen für die Verträge gab, während wir selbstverständlich sämtliche Kosten für den Kauf und die Überschreibung unseres Landes trugen.

Dieser Strohmann ist bis heute im Eigentum registriert und versucht seit einigen Jahren, diese Karte rechtlich gegen uns auszuspielen, indem er Ansprüche auf unseren Besitz stellt.

Dieses Verhalten akzeptieren wir nicht.

Es mag sein, dass dieser Strohmann als eingetragener „Eigentümer“ im Augenblick rechtlich am längeren Hebel sitzt, klar ist jedoch, dass er versucht, sich an etwas zu bereichern, das ihm nicht zusteht.

Das Land gehört moralisch in jeder Hinsicht uns, wir haben es schon drei Jahre, bevor besagter Strohmann diese Rolle übernahm, gehegt, gepflegt und mit Baugenehmigung auf unseren Namen sogar (!) ein Haus gebaut.

Wir stehen weiterhin für unseren Besitz ein, wir erfüllen weiterhin unsere Rolle als rechtmäßige Besitzer, wir lassen unser Haus stehen, wir pflegen unser Land und verteidigen es mit all unseren Möglichkeiten.

Das heisst, unser Land ist weiterhin unser Familienlandsitz.

Zusätzlich erachten wir jedoch einige Anpassungen in unserem Leben für konstruktiver.

Wir sind dankbar für alle Erfahrungen, die wir machen durften und treffen unsere Entscheidung in Frieden und Liebe – wobei „Liebe“ nicht gleich „lieb sein“ ist, in diesem Sinne kann Verhalten aus der Mitte heraus auch mal unbequem für Mitmenschen sein. Handeln wir jedoch zu unserem höchsten göttlichen Wohl, so ist dies auch automatisch zum höchsten Wohl aller, auch wenn das vielleicht nicht immer direkt für jeden ersichtlich sein mag.

Wir danken euch für eure Unterstützung und werden zu gegebener Zeit auf unserem Blog weiteres berichten.

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10-dik hó 31-re esik a nap, melyen elődeink Samhain ünnepét tartották, más néven: a kelta szilvesztert. Ugyanis a kelta naptár szerint ez az új év kezdetének ünnepe. Jelen szöveg ma – november 1-én – íródik, s ezzel a nappal mi is, a kelta Új Évvel egy időben útjára indítjuk a mi 2019-es évünket. Semmi sem történik ok nélkül, igy tán nem is véletlen, hogy a német „neunzehn” („tizenkilenc”) szóban benne van a „neu” („új” jelentésű) szó. Hiszen mi is valami újat kezdünk.

Azon az úton járva, amelyen az ember a természetes, Istentől való szuverenitását nyeri vissza, mi is egyre jobban megtanuljuk, hogyan figyeljünk tudatosan magunkra és a környezetünkre és hogyan hozzunk döntéseket úgy, hogy azok a legfelsőbb javunkat szolgálják.

Mivel sokan közületek hosszú évek óta kísérnek bennünket utunkon, szeretnénk a fentiekhez némi magyarázatot fűzni.

Immáron tíz éve, hogy családi birtokunkon élünk, itt, Magyarország nyugati csücskében. S még ha részint magunk mögött is tudtuk hagyni a mókuskereket, természetesen igaz, hogy számunkra is létezik az élet romantikus-képzelgős oldala mellett a világi-anyagi oldal is, ahogy minden más ember esetében is, akik ebben a játékban tudatosan vagy tudattalanul részt vesznek.

2008 óta azon vagyunk, hogy a fennálló törvényekre alapozva jogilag biztosítsuk saját földünket. Többek között egy stróman segtíségével, aki mint földvételre jogosult kizárólag nevét adta a szerződésekhez, miközben mi természetesen álltunk valamennyi, az adás-vételhez és a földünk átirásához szükséges költséget.

Ez a stróman van a mai napig bejegyezve tulajdonosként, és néhány éve arra törekszik, hogy ezt az jogi adut ellenünk kijátsza, tulajdonunkra igényt tartva.

Ezt a viselkedést elfogadhatatlannak tartjuk.

Lehet ugyan, hogy e pillanatban ez a stróman mint bejegyzett tulajdonos jogilag nyeregben van, világos azonban, hogy olyasvalamin próbál nyerészkedni, ami őt nem illeti meg.

A föld morálisan minden szempontot figyelembe véve a miénk. Már három évvel azelőtt, hogy említett stróman e szerepet elvállata volna, már gondoztuk a területet, és saját nevünkre szóló (!) építési engedéllyel még egy házat is építettünk rá.

Továbbra is kitartunk tulajdonunk mellett, továbbra is betöltjük a szerepünket mint jogos birtokosok, házunkat a helyén hagyjuk, gondozzuk a földet és minden, rendelkezésünkre álló lehetőséget használva meg is védjük. Más szóval: a föld továbbra is a mi családi birtokunk marad.

Ezen túlmenően úgy ítéljük meg, hogy életünkben szükségesek bizonyos építő jellegű változtatások.

Hálásak vagyunk minden megélt tapasztalásért. Döntésünket békében és szeretetben hozzuk – persze „szeretet“ számunkra nem szükségszerűen azt jelenti, hogy az ember mindig kedves. Ebben az értelemben saját, belső egyensúlyunkból fakadó döntés lehet kényelmetlen is mások számára. Mégis, ha a legfőbb, isteni javunkat tartjuk szem előtt és ezzel összhangban cselekszünk, az automatikusan mindenki javára válik, akkor is, ha ez nem feltétlenül világos azonnal mindenki számára.

Mindennemű támogatásotokat köszönjük, a továbbiakról adott időben blogunkon keresztül adunk értesítést.



Erntedank 🌱

FLS Eibenheim Posted on Fr, September 25, 2020 08:46:56

Der Kalender sagt, diese Woche beginnt der Herbst… Nun, dann wollen wir ihm mal glauben. 🙂

Nachdem wir in den letzten Jahren immense Probleme mit der Braunfäule bei den Tomaten hatten, hatte ich für dieses Jahr Samen von drei verschiedenen alten Sorten besorgt, die angeblich mit einer natürlichen Resistenz dagegen glänzen sollten. Ich war da recht skeptisch, zumal die Meinungen dazu im Netz ziemlich unterschiedlich ausfallen. Da es mit den Tomaten in unserem Garten aber nur besser werden konnte, hatten wir ja nichts zu verlieren. Nun, am Ende des Sommers, kann ich jedoch ein positives Fazit abgeben: Nachdem das „Tomatenwetter“ lange nicht in die Socken kam, habe ich die jungen Pflänzchen erst ziemlich spät ins Freie gesetzt. Da ließen sie sich auch schön Zeit mit dem Wachsen und der Fruchtbildung, sodass ich weiter skeptisch blieb, ob das noch was wird. Zumal es bis September eigentlich immer eher feucht und – gemessen am „normalen“ ungarischen Sommer – frisch war. Also eigentlich bestes Braunfäule-Wetter für Freilandtomaten. Die lieben roten und gelben Kullerchen 🙂 belehrten mich jedoch eines Besseren – Ende August bekamen die Ersten bunte Bäckchen und seitdem habe ich schon mehrmals einige große Schüsseln füllen dürfen und die Vorratskammer füllt sich mit eingekochter Tomaten- und Nudelsauce. Keine Braunfäule zu sehen – top!!!

An Sorten hatte ich mich für eine Fleischtomate namens „Vivagrande“, eine kleine gelbe Tomate namens „Sunviva“ und eine normale rote Sorte namens „Rondobella“ entschieden. Die kleine gelbe Tomate schmeckt wunderbar fruchtig-süß, die Fleischtomate ist auch ganz nett, eignet sich sehr gut zum Einkochen, die Rondobella hat eine ziemlich feste Schale, überzeugt mich geschmacklich aber nicht zu 100%. Gekauft habe ich die Samen bei culinaris-saatgut.de

Keine Braunfäule, aber dafür die grüne Reiswanze… Glücklicherweise nicht im Übermaß und auch erst sehr spät.

…hübsch ist sie ja.

Sooo schlimm sind die befallenen Tomaten aber nicht, es gibt nämlich dankbare Abnehmer (siehe unten 🙂 ), die jeden meiner Handgriffe im Garten mit gierigen Augen verfolgen.

Die Trauben werden langsam reif und werden bald unseren „Schmusie“ bereichern. Die Ursorten „Isabella“ und „Noah“ müssen nicht gespritzt werden und wachsen jedes Jahr treu aufs Neue.

Unten ein speziell geformter Gurken-Spätzünder.

Endlich ist mein Lieblingsobst reif – ich schwelge jeden Tag in Feigen – die ich auch gegen die Enten verteidigen muss. 😉

Der Göttergatte schwelgt in Bohnen.

Der tägliche „Schmusie“ wird seit Wochen mit eigenen Pfirsichen, Birnen und Äpfeln bestückt.

Zum Geburtstag habe ich ein typisches „Hausfrauengeschenk“ bekommen – einen Hächsler für Kräuter, Nüsse etc. Er kam schon für die Herstellung meines Lieblings-Kräutersalzes zum Einsatz: Rosmarin, Salbei und Knoblauch hächseln und dann noch feucht mit gutem Salz vermischen. Ich habe Parajdi Steinsalz und Himalayasalz genommen.

Traumhafte Spätsommerstimmung



August 2020

FLS Eibenheim Posted on Fr, August 14, 2020 21:11:00
Moritz und seine ‚Sammlung‘
Das Wetter ist durchwachsen, morgens herrscht schon Herbststimmung, während die Vegetation in Mai-Üppigkeit erblüht.
Der ‚anonyme Gast‘ ?
Die Gebrüder Schmid beim Pizza backen.
😆 ich liebe den linken Schnappschuss…


Landsitzgemüseliebe

FLS Eibenheim Posted on Do, August 06, 2020 14:50:29


Eigene Äpfel ?

FLS Eibenheim Posted on Fr, Februar 14, 2020 09:34:18

Nachdem wir vor gut 10 Jahren mit nichts als Goldruten, Robinien und betonartigem Lehmboden auf unserem Landsitz begonnen haben, hatten wir letztes Jahr das erste Mal so viele Äpfel, dass wir sie ‚luxusveredeln‘ konnten: In einer ausgeprägten Dörr-Aktion habe ich so viele Apfelringe produziert, dass zwei große Teed-Dosen voll wurden.

Auf der Suche nach etwas ‚ meine Glaubenssätze entspannenden‘ Süßem kam ich auf die Idee, die Ringe nochmal zu veredeln:

*schleck*


Winterimpressionen Januar 2020

FLS Eibenheim Posted on Do, Januar 16, 2020 10:12:03

Im Januar 2020 mit ‚Flugfrost‘ und Sonne. ❄?❄

Fotocredits: Vistara Haiduk-Kaplan 🙂



Schneckenschreck

FLS Eibenheim Posted on Di, Mai 28, 2019 13:55:23

…Schnecken erschrecken, wenn sie an Schnecken lecken, weil zum Schrecken vieler Schnecken Schnecken nicht schmecken…

Zum Glück gilt das nicht für indische Laufenten, die haben diese schleimigen Geschöpfe Gottes nämlich zu ihrer Leibspeise erkoren (auch eine göttliche Schöpfung ?) und helfen uns seit einigen Wochen sehr fleißig im Garten:



Fröhliche Ostern 2019

FLS Eibenheim Posted on So, April 21, 2019 17:25:34

Ostersonntag – heute ist der Tag des
Eiersuchens, der niedlichen Hoppelhasen, der blumigen Dekorationen und und und…
und wieso? Was feiern die Menschen da eigentlich?! Sprachgeschichtlich besteht
„Os-tara“ aus zwei Silben: „Os“ bedeutet
„Mund-Schoß-Erde-Geburt-Entstehung“ und „tar“ bedeutet „zeugen“.
Ostara bedeutet also „Erd-Zeugung im Frühling“ – Auferstehung der gestaltenden
Kräfte, was sich im Herbst zurückgezogen hat, kommt nun wieder hervor.
Ursprünglich ist das Osterfest ein uraltes, an den Mond gebundenes Fest zum
Frühlingsanfang. Auch die Kirche richtet sich heute noch mit ihrer Variante
nach dem alten Mondkalender: Ostern fällt auf den ersten Sonntag, der auf den ersten
Vollmond nach der Frühlings-Tagundnachtgleiche (ca. 21.3.) folgt. Auch bei den Christen wird immer noch eine Auferstehung gefeiert, allerdings dauerte der Rückzug kein halbes Jahr, sondern nur zwei Tage. Bei uns in Ungarn läutet jeden
Freitag um 15 Uhr die Kirchenglocke im Dorf, da genau zu diesem Zeitpunkt Jesus
gestorben sein soll, an Karfreitag findet das seinen Höhepunkt…

Nun darf jeder selbst schauen, wo er sich wiederfindet und welche Qualität die jetzige Zeit transportiert. Für Seele und Geist kann beispielsweise folgende Frage
auftauchen: Was aus meiner inneren Wachstumsquelle möchte ich nun in der Welt sichtbar werden lassen? Viele Menschen verspüren nun auch das Bedürfnis nach Reinigung – nicht nur geistig, auch der Tempel unserer Seele dankt uns einen Frühlingsputz, hierbei unterstützen uns beispielsweise Löwenzahn und Brennnessel,
die uns ebenfalls pünktlich zu Ostern mit ihrer Anwesenheit beehren.

Eine weitere wichtige Qualität des Frühlings besteht für mein Empfinden auch im Grundlagen schaffen.
Genauso, wie ich nun meinen „materiellen“ Garten einsähe, damit er später wohltuende Früchte hervorbringt, bestelle ich auch meinen inneren Garten. Damit dieser mich zu meinem höchsten Wohl unterstützt, muss ich wissen, was mir wirklich gut tut. Was mir wirklich gut
tut, finde ich nur heraus, wenn ich damit beginne, SELBST zu denken und zu
fühlen. Diese Selbstständigkeit im Denken, Fühlen und Handeln bildet dann die
Grundlage für mein Leben und ich beginne, mehr und mehr aus meiner Mitte heraus zu agieren. Offene Konfrontationen und auch nicht direkt erkennbare
Manipulationen werfen mich dann weniger aus dieser Mitte heraus und werden auch schneller durchschaut, da ich besser und besser wahr-nehme, was zu MEINEM höchsten Wohl (und damit automatisch zum höchsten Wohl aller) ist – und was nicht!

Das ist gerade für uns (gegenwärtige und auch zukünftige) Familienlandsitzer wichtig, denn wenn man sich tatsächlich auf das Leben auf einem Familienlandsitz einlässt, dann führt das früher oder später „zwangsläufig“ in Richtung Eigenverantwortung und Selbstbestimmung. Das macht gewissen Strukturen Angst und sie versuchen,
uns mit ihren klassischen Instrumenten (zum Beispiel durch Hetze, Verleumdung,
wunde Knöpfe drücken, aber auch durch lichte Überhöhung, Blendung und
„Ego-Streichelei“) aus der Balance zu bringen.

Deswegen mein Wunsch für uns alle: Bitte DENKEN, FÜHLEN und HINTERFRAGEN wir zu allererst SELBST alles, was uns begegnet und vor allem das, was uns aus der eigenen Mitte heraus zu bewegen „droht“!!! Nicht immer ist solches auf den ersten Blick als manipulativ erkennbar, aber mit wachsender Sensitivität für unser eigenes höchstes Wohl bemerken wir solche Manipulationen immer entspannter und so werden die Feiertage im wahrhaftigen Sinne des Ausdrucks zu „Frohen Ostern“!



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