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Eibenheim

Wer sagt "Hier herrscht Freiheit" der lügt. Denn Freiheit herrscht nicht. Erich Fried


Blog des Familienlandsitzes Eibenheim - über uns, unsere Lebensweise und Interessantes zu den Themen Selbermacher, FreiSein und alternative Lösungen für das Leben

Eigene Äpfel 😍

FLS Eibenheim Posted on Fr, Februar 14, 2020 09:34:18

Nachdem wir vor gut 10 Jahren mit nichts als Goldruten, Robinien und betonartigem Lehmboden auf unserem Landsitz begonnen haben, hatten wir letztes Jahr das erste Mal so viele Äpfel, dass wir sie ‚luxusveredeln‘ konnten: In einer ausgeprägten Dörr-Aktion habe ich so viele Apfelringe produziert, dass zwei große Teed-Dosen voll wurden.

Auf der Suche nach etwas ‚ meine Glaubenssätze entspannenden‘ Süßem kam ich auf die Idee, die Ringe nochmal zu veredeln:

*schleck*


Winterimpressionen Januar 2020

FLS Eibenheim Posted on Do, Januar 16, 2020 10:12:03

Im Januar 2020 mit ‚Flugfrost‘ und Sonne. ❄🌞❄

Fotocredits: Vistara Haiduk-Kaplan 🙂



Schneckenschreck

FLS Eibenheim Posted on Di, Mai 28, 2019 13:55:23

…Schnecken erschrecken, wenn sie an Schnecken lecken, weil zum Schrecken vieler Schnecken Schnecken nicht schmecken…

Zum Glück gilt das nicht für indische Laufenten, die haben diese schleimigen Geschöpfe Gottes nämlich zu ihrer Leibspeise erkoren (auch eine göttliche Schöpfung 😉) und helfen uns seit einigen Wochen sehr fleißig im Garten:



Fröhliche Ostern 2019

FLS Eibenheim Posted on So, April 21, 2019 17:25:34

Ostersonntag – heute ist der Tag des
Eiersuchens, der niedlichen Hoppelhasen, der blumigen Dekorationen und und und…
und wieso? Was feiern die Menschen da eigentlich?! Sprachgeschichtlich besteht
„Os-tara“ aus zwei Silben: „Os“ bedeutet
„Mund-Schoß-Erde-Geburt-Entstehung“ und „tar“ bedeutet „zeugen“.
Ostara bedeutet also „Erd-Zeugung im Frühling“ – Auferstehung der gestaltenden
Kräfte, was sich im Herbst zurückgezogen hat, kommt nun wieder hervor.
Ursprünglich ist das Osterfest ein uraltes, an den Mond gebundenes Fest zum
Frühlingsanfang. Auch die Kirche richtet sich heute noch mit ihrer Variante
nach dem alten Mondkalender: Ostern fällt auf den ersten Sonntag, der auf den ersten
Vollmond nach der Frühlings-Tagundnachtgleiche (ca. 21.3.) folgt. Auch bei den Christen wird immer noch eine Auferstehung gefeiert, allerdings dauerte der Rückzug kein halbes Jahr, sondern nur zwei Tage. Bei uns in Ungarn läutet jeden
Freitag um 15 Uhr die Kirchenglocke im Dorf, da genau zu diesem Zeitpunkt Jesus
gestorben sein soll, an Karfreitag findet das seinen Höhepunkt…

Nun darf jeder selbst schauen, wo er sich wiederfindet und welche Qualität die jetzige Zeit transportiert. Für Seele und Geist kann beispielsweise folgende Frage
auftauchen: Was aus meiner inneren Wachstumsquelle möchte ich nun in der Welt sichtbar werden lassen? Viele Menschen verspüren nun auch das Bedürfnis nach Reinigung – nicht nur geistig, auch der Tempel unserer Seele dankt uns einen Frühlingsputz, hierbei unterstützen uns beispielsweise Löwenzahn und Brennnessel,
die uns ebenfalls pünktlich zu Ostern mit ihrer Anwesenheit beehren.

Eine weitere wichtige Qualität des Frühlings besteht für mein Empfinden auch im Grundlagen schaffen.
Genauso, wie ich nun meinen „materiellen“ Garten einsähe, damit er später wohltuende Früchte hervorbringt, bestelle ich auch meinen inneren Garten. Damit dieser mich zu meinem höchsten Wohl unterstützt, muss ich wissen, was mir wirklich gut tut. Was mir wirklich gut
tut, finde ich nur heraus, wenn ich damit beginne, SELBST zu denken und zu
fühlen. Diese Selbstständigkeit im Denken, Fühlen und Handeln bildet dann die
Grundlage für mein Leben und ich beginne, mehr und mehr aus meiner Mitte heraus zu agieren. Offene Konfrontationen und auch nicht direkt erkennbare
Manipulationen werfen mich dann weniger aus dieser Mitte heraus und werden auch schneller durchschaut, da ich besser und besser wahr-nehme, was zu MEINEM höchsten Wohl (und damit automatisch zum höchsten Wohl aller) ist – und was nicht!

Das ist gerade für uns (gegenwärtige und auch zukünftige) Familienlandsitzer wichtig, denn wenn man sich tatsächlich auf das Leben auf einem Familienlandsitz einlässt, dann führt das früher oder später „zwangsläufig“ in Richtung Eigenverantwortung und Selbstbestimmung. Das macht gewissen Strukturen Angst und sie versuchen,
uns mit ihren klassischen Instrumenten (zum Beispiel durch Hetze, Verleumdung,
wunde Knöpfe drücken, aber auch durch lichte Überhöhung, Blendung und
„Ego-Streichelei“) aus der Balance zu bringen.

Deswegen mein Wunsch für uns alle: Bitte DENKEN, FÜHLEN und HINTERFRAGEN wir zu allererst SELBST alles, was uns begegnet und vor allem das, was uns aus der eigenen Mitte heraus zu bewegen „droht“!!! Nicht immer ist solches auf den ersten Blick als manipulativ erkennbar, aber mit wachsender Sensitivität für unser eigenes höchstes Wohl bemerken wir solche Manipulationen immer entspannter und so werden die Feiertage im wahrhaftigen Sinne des Ausdrucks zu „Frohen Ostern“!



Ein Tag in unserem Paradies anno 2015

FLS Eibenheim Posted on Fr, April 19, 2019 16:52:35

Für Szilárd ?

***Träumen***Träumen***Träumen***Träumen***Träumen***Träumen***Träumen***

Wir wachen auf in unserem fünfeckigen,
nach selbst geschnittenen Gräsern duftenden Heubett. Wir liegen unter einem
schützenden Glasdach, durch das wir nachts die Sterne und beim Aufwachen den Himmel sehen können. Es ist ein milder Frühlingstag. Über der östlichen Hecke geht die Sonne auf und wärmt unsere Gesichter mit ihren göttlichen Strahlen. Die Vögel zwitschern dazu ihr Lied. Die Luft ist erfüllt mit den
verschiedensten Blütendüften. Wir stehen auf, gehen zu unserem kleinen See und
nehmen ein morgendliches Bad. Die Gänse schnattern und plantschen mit uns um
die Wette. Auch die Hunde wollen mit dabei sein und springen wie verrückt am
Ufer auf und ab. Anschließend lassen wir uns in der Wiese von der Sonne
trocknen.

In unserem Garten warten auf uns zum
Frühstück bereits die ersten reifen Feldfrüchte. Dazu genießen wir in unserer
Sommerküche selbst gebackenes Brot mit Honig von unseren eigenen Bienen, und
Butter aus der Milch von Frieda, unserer Gemeinschaftskuh.

Danach begrüßen wir unseren Hektar bei
einem Rundgang, den wir an unserer lebendigen Hecke beginnen. Wir freuen uns wie jeden Morgen aufs Neue über die vielfältige Pflanzenwelt, die unseren
Lebensraum vor Wind, Wetter und Eindringlingen schützt und uns jedes Jahr mit unzähligen Beeren, Nüssen und Früchten beschenkt. Beim See passieren wir unsere aus Lehm gebaute Sauna. Gleich neben der Sauna befindet sich das Badehaus. Auf gemähten Wandelwegen, vorbei an lauschigen Plätzen unter Schatten spendenden Bäumen,
fällt uns als nächstes das schöne lichtdurchflutete Atelier ins Auge. Darin
liegen auf dem einen Tisch unsere selbst gefertigten Arbeitsstücke, auf dem
Anderen trocknen gerade Blüten und Kräuter. Nun hören wir schon das Gegacker unserer Hühner, die gemütlich vor dem Hühnerstall scharren. Endlich fällt unser Blick auf unser wunderschönes, selbst gebautes Haus. Auf der Veranda spielen unsere Kinder mit pädagogisch wertvollen Spielzeugen. smiley

Auf der Südseite des Hauses, mitten in
unserem Wäldchen, befindet sich unser persönlicher Ritualplatz. Am Rande des
Waldes steht und wächst die Walnusslaube – ein lebendiges Baum-Haus aus
zusammengewachsenen Walnussschösslingen.

Wir setzen uns zu unseren Kindern auf die
Veranda und lassen unseren Blick über den eigenen Hektar schweifen. Eine bunte,
summende Blumenwiese und ein üppig blühender Garten erfreuen das Auge. Während wir dort sitzen, nehmen wir wahr, wie die Igel im Gehölz rascheln und
Eichhörnchen in den Bäumen herumturnen. Gemeinsam mit unseren Kindern überlegen wir nun, was es heute wohl Spannendes in der Schule für uns alle zu lernen gibt. Neugierig machen wir uns auf den Weg. Dabei begegnen wir auf den Wegen zwischen unseren Landsitzen unseren Nachbarsfamilien. Bei unserer Ankunft können wir gerade noch die letzten Plätze des schon voll besetzten kreisrunden Auditoriums ergattern. Die kleine Maya stellt die erste Frage, zu der sie sich schon viele Gedanken gemacht hat. Sie beschäftigt es, welche Argumente für und gegen die Hohlkugel-Theorie sprechen.
Maya äußert ihre Gedanken zum Thema und alle hören aufmerksam zu. Daraufhin
entsteht eine rege Diskussion, an der sich sowohl Erwachsene als auch Kinder
beteiligen. Natürlich kommen wir heute bei diesem komplexen Thema nicht auf
einen gemeinsamen Nenner und auf dem Heimweg denken viele noch weiter darüber nach.

Nach einem gemütlichen Mittagessen im
Kreise der Familie, bei dem jedes Familienmitglied die selber produzierten
Lebensmittel zu schätzen weiß, kümmern wir uns um unseren Garten. Da wir uns
bewusst sind, dass alles, was wir geben in gleicher Weise zu uns zurück kommt,
informieren wir das Saatgut vor der Aussaat mit unseren Informationen.

Anlässlich der heutigen Tag- und
Nachtgleiche findet auf dem gemeinschaftlichen Festplatz unter der großen Linde eine Feier statt, bei der es auch ein großes Buffet gibt. Jede Familie bereitet dafür ihr Lieblingsgericht zu, so dass sich am Abend die Tische unter den
vielen verschiedenen Leckereien biegen. Ein lustiges Feuer prasselt und die
Menschen singen, lachen und tanzen zusammen bis spät in die Nacht.

Anschließend fallen wir alle erschöpft und
glücklich ins Heubett und freuen uns auf einen neuen Tag in unserem
persönlichen Paradies.



Heute ein König…

FLS Eibenheim Posted on Do, Februar 28, 2019 19:49:18

… nach acht Jahren Ungarn-Abstinenz spontan auf Besuch:

Der ‚Milchfreund‘ des Christoph – Lukas – eingerahmt von begeisterten Familienlandsitzern, angehimmelt von Myria, von Moritz zum Frisbee spielen verführt, von den Katzen in die Bedeutung der Milchschale eingeführt und gekrönt mit der Dächli-Kappe:

???????????????????????????

? Danke für deinen Besuch – und lass nicht wieder 8 Jahre bis zum nächsten Mal vergehen! ?



Sommer 2018

FLS Eibenheim Posted on Sa, September 08, 2018 16:50:21

Im Vergleich zu D/A/CH war der Sommer in Ungarn eher feucht…
Hier ein paar Impressionen der letzten Monate:

Den Anfang machen üppiges Wachstum im Garten und Moritz mit seiner Interpretation des F***-Wortes (sag niemals „Frisbee“ in Anwesenheit des Hundes… smiley)
Mangold vor Bohnen-Tipi und die grösste Aubergine, die wir jemals hatten…

Sonnenblumen gen Himmel, Feigen *schleck* und wunderbar wachsender Mais, bevor die Wildschweine meinten, der wäre für sie….


Sommer? Uns doch egal! Die Katzen sind bevorzugt drinnen und ausschliesslich schlafend zu fotografieren… ts….


Wildwiese mit Goldrute und Karde und Aroniabeeren:


Zwei der wunderbaren Nähprodukte dieses Sommers: Die Kleider „Marie“ und „Chloê“ – beide sehr zu empfehlen! smiley

Die Fellnasen in Hundeform:


…es ist einfach nicht möglich…. das Vieh schläft sogar im Sitzen…. smiley

Aubergine, Zucchini, Tomaten und Bohnen:


Blumige Impressionen:


Noch mehr blumige Impressionen – die Stockrosen haben sich dieses Jahr wieder selbst übertroffen!

Das Geflügel hatte es dieses Jahr nicht leicht – der Fuchs und die rote Vogelmilbe, die feucht-warme Sommer besonders gern hat, haben einige Hühner auf dem Gewissen.
Sonnenhut und Hokkaido-Kürbis in inniger Verbindung zum Gartenzaun:


Paprika, Chili und Kürbisgewächse:


Der fedrige Nachwuchs und eine skeptische „Alte“ smiley


Das grosse Geflügel hat noch immer „Wachhundqualitäten“:



Verwöhntes Einzelgössel

FLS Eibenheim Posted on Sa, Juli 14, 2018 14:10:07

smiley



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