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Eibenheim

Wer sagt "Hier herrscht Freiheit" der lügt. Denn Freiheit herrscht nicht. Erich Fried


Blog des Familienlandsitzes Eibenheim - über uns, unsere Lebensweise und Interessantes zu den Themen Selbermacher, FreiSein und alternative Lösungen für das Leben

Chicken in the house!

Die Tiere, Selbermacher Posted on Sa, Januar 15, 2022 10:56:46

Ihr erinnert euch, dass wir nach längerer Hühnerpause vor einiger Zeit dieses hübsche Paar hier übernommen haben? Herr und Frau Zwerghuhn sind sehr eigen und haben sich bei uns einen Balken auf der Terrasse zum Schlafen ausgesucht – was zum einen eine gute Idee ist, weil sie dort ganz sicher Fuchsgeschützt sind, zum anderen war das für uns nicht so prickelnd, weil aus so einem Huhn hinten ja einiges rauskommt, das dann alles auf der Veranda gelandet ist. o musste ich mir etwas überlegen, wie ich die Herrschaften sicher und artgerecht unterbringen kann.

„Artgerecht“ wäre für mich tatsächlich das, was die Zwei bisher leben durften, nämlich freies Herumlaufen und sich Entfalten dürfen, aber das war eben für UNS als Menschen nicht mehr artgerecht und auch für die Hunde auf der Veranda war das nicht schön. Also wurde recherchiert und folgendes für gut befunden: Ein Chickentraktor! Ein mobiler Hühnerstall mit Rädern, den man auf der Wiese immer ein Stück weiter fahren kann, sodass das Federvieh stets frisches Grün picken kann. Die Zwerghühner sind sehr flugfreudig, so ist eine Variante mit dem Nest und den Sitzstangen „Im Dach“ ideal für sie und sie brauchen auch keine Leiter zum raufkommen.

Also los geht‘ s:

Also fingen wir an, die Konstruktion zu bauen, erstmal das Grundgerüst aus Dachlatten…
…und dann verstärkten wir den Rahmen untenrum noch mit Akazienstämmen 👉 so ist die Gesamtkonstruktion stabiler und das Akazienholz ist auch witterungsbeständiger, als das Dachlattenholz – hier hat der Chickentraktor ja immer Bodenkontakt! Es ist wichtig, das Holz gut zu ölen, um es vor der Nässe zu schützen. Zur Stabilisierung zogen wir auch noch ein paar Streben ein und dann ging es ans Draht antackern. Hier habe ich mich für eine recht kleinmaschige, stabile Variante entschieden, weil wir schonmal den Fall hatten, dass ein Marder tatsächlich den klassischen Kaninchendraht eines früheren Geheges durchgebissen hat! Unten haben wir den Draht etwas überstehen lassen, damit es dem Fuchs schwergemacht wird, sich untendrunter durchzubuddeln – auch diesen Fall hatten wir schonmal.
Als nächstes sägten wir Holzplatten zu und lackierten sie, mit denen wir den oberen Bereich verkleideten. Als Sitzstangen habe ich zwei Bambusstangen angeschraubt.
Oben beim Nest gibt es eine Klappe, worüber ich ausmisten und Eier entnehmen kann, im unteren Bereich gibt es eine Tür, durch die man die Hühner mit Futter etc. versorgen kann und über die sie dann auch den Chickentraktor verlassen können, sobald sie sich an ihn gewöhnt haben. Den Giebel haben wir noch mit einer wasserdichten Folie abgedeckt, damit es den zwei Süßen bei Regen nicht auf den Kopf tropft.
Da es zur Zeit recht kalt ist, habe ich der Hühner-Lady ein „doppeltes“ Nest gebaut, damit sie sich schön einkuscheln kann. Tatsächlich hatte sie vor Einzug in den Chickentraktor schon Brut-Ambitionen und saß seit ein paar Tagen im alten Entennest. 🙈 Eine klasse Idee Mitte Januar bei -5 Grad! 😝 Durch den Umzug hat sie die Lust am Brüten nun aber erstmal wieder verloren, worüber ich ganz froh bin.
Hinten gibt es zwei Griffe, mit denen man den Chickentraktor später bewegen kann, die Räder fehlen noch, die werden wir später montieren. Es war mir erstmal wichtig, dass die (wie gesagt jetzt ja glücklicherweise nicht mehr) brutambitionierte Glucke geschützt sitzen kann – im Entennest saß sie offen auf der Erde und wäre gefundenes Fressen gewesen. Nun haben die Zwei schon ihre erste Nacht im Traktor verbracht und bisher fühlen sie sich ganz wohl. ❤️
Noch ein paar Tipps: Es ist wichtig, dass der Nestbereich gut zu säubern ist, also dass man überall gut rankommt, die Flächen gut abwischen kann und es keine unzugänglichen Ritzen gibt – hier nistet sich sonst gern die rote Hühnermilbe ein und saugt dein Federvieh aus! Dahingehend kann man vorbeugend auch getrocknete Walnussblätter mit in die Einstreu geben, das mögen die Milben auch nicht, Kieselgur verteilen hilft auch und ganz wichtig ist auch ein Sandbad, in dem die Hühner sich von Ungeziefer selbst befreien können.


Indische Piroggen 😜

Selbermacher, Uncategorised Posted on Mi, November 10, 2021 18:55:35

Eine meiner momentan absoluten Lieblingsspeisen sind gefüllte Teigtaschen namens Aloo Paratha oder für Familienlandsitzer auch „indische Piroggen“. 😉 „Aloo“ bedeutet „Kartoffel“, wenn ich mich richtig erinnere und genau das ist die Grundlage für die Füllung der „Parathas“(keine Ahnung, was DAS bedeutet… aha! Das Internet meint „Schichten aus gebackenem Teig“. Na, das passt dann ja! 😆). Also, diese Kartoffeln in Schichten aus gebackenem Teig sind mannigfaltig aufpeppbar und im Prinzip zu jeder Tages- und Nachtzeit essbar. In Indien sind sie beispielsweise eine beliebtes Frühstück. Das Gute ist auch, dass man in den Schichten aus gebackenem Teig nebst den Kartoffeln einiges an „gesundem“ Zeug verstecken kann – ich zum Beispiel mische gern Brennnessel unter oder auch mal einen Löffel voll von meinem Brennnessel-Giersch-Pesto! Du kannst also alles, an dem deine Familie herummäkelt (oder was weg muss 😇) in die Parathas und damit in die Mägen deiner Leute bringen. 🤠

Um die indischen Piroggen zu machen brauchst du folgende Zutaten:

Für den Teig

  • Dinkelmehl (ich nehme Vollkorn)
  • Olivenöl
  • Wasser
  • Salz

Für die Füllung

  • Kartoffeln
  • Zwiebeln
  • Knoblauch
  • Gemüse nach Wahl
  • Gewürze nach Wahl

Und dann brauchst du noch Öl zum Anbraten und Ausbacken. Ich lasse hier bewusst die Mengenangaben weg, ich setze sowohl Teig, als auch Füllung immer „pi mal Daumen“ an.

Schäle die Kartoffeln, schneide sie in kleine Stücke und koche sie. Während sie kochen, schneidest du die Zwiebeln, den Knoblauch und das Gemüse deiner Wahl klein. Ich habe Brennnesseln und Kohl genommen. Es empfiehlt sich, dass alle Zutaten WIRKLICH klein geschnitten werden, damit sie später in der Teigtasche nicht zu klobig wirken. Dann brätst du das Gemüse in Kokosöl an, bis es weich ist.

Damit das Ganze indisch wird, musst du nun natürlich entsprechende Gewürze hinzufügen. Auch hier hast du freie Wahl – gegebenenfalls wird das Ganze halt eher eine Pirogge ohne das Indische. 😉 Ich habe Garam Masala, Kreuzkümmel, Ingwer, Zimt, Bockshornklee, Cayennepfeffer und Kurkuma genommen. Dazu gibst du noch Salz und dann wird die Mischung zusammen mit dem Gemüse kurz angebraten. Du kannst die Masse ruhig ordentlich würzen, da sie ja noch mit den Kartoffeln vermischt und in Schickten von Teig gebettet wird.

Nun füllst du die Kartoffeln in eine Schüssel und zerdrückst sie zu Brei. Dann gibst du das Gemüse dazu und – man liebt ihn oder man hasst ihn – frischen Koriander. Ohne fehlt was in der Paratha – finde ich!!!

Jetzt kümmern wir uns um den Teig: Mische das Dinkelmehl mit dem Salz und dem Olivenöl (hier vielleicht doch mal eine Angabe: Ich nehme circa 2 EL Öl auf circa 300g Mehl) und verarbeite es mit dem Wasser zu einem knetbaren Teig.

Nun formst du eine Baguette-artige Rolle daraus und schneidest sie in gleichgroße Stücke. Bei mir ergeben sich in der Regel +/- 10 Stück. Diese Stücke nimmst du nun zur Hand und rollst sie auf einer bemehlten Unterlage aus. Dann belegst du sie mit der Füllung, so in etwa 2 EL davon sollten reichen.

Nun klappst du den Fladen über der Füllung zu. Das muss nicht so quadratisch sein wie hier – Hauptsache, die Füllung ist unter Schichten von Teig verschwunden. 😎

Nun kommt wieder das Nudelholz zum Einsatz: rolle damit behutsam den gefüllten Fladen platt! Hier ist etwas Fingerspitzengefühl gefragt, um die richtige Mischung aus „platt“ und „kaputt“ zu erwischen. Wenn du zu fest rollst, dann platzt der Fladen unten auf, was an sich kein Problem darstellt, aber Sauerei macht und dem kulinarischen Monk schlaflose Nächte bereiten kann.

Und fertig ist der Fladen! Sieht ganz unspektakulär aus, aber er hat es im wahrsten Sinne des Wortes „in sich“! 🤩

Naja, GANZ fertig ist er noch nicht, nun musst du ihn noch ausbacken. Erhitze dafür Kokosöl in einer Pfanne und brate ihn von beiden Seiten goldbraun an. Hier ist es wichtig, dass du genug Öl verwendest – das Braten geht eher in Richtung Frittieren – und die Hitze nicht allzu groß ist. Der Fladen braucht etwas Zeit, damit er ganz durchgebraten ist.

Jetzt aber! Fertig! 😍 Ich esse die Fladen gerne zusammen mit etwas Grünzeug (hier Rucola) und einem Dip. Hier habe ich mir einen zusammengerührt aus dem natürlichen Antibiotikum, Lein- und Mariendistelöl, Mandelmus, Honig, Senf und Hefeflocken. Falls wider Erwarten Fladen übrigbleiben sollten, lassen sich diese auch ganz wunderbar einfrieren und sind dann ein gesunder Snack für den schnellen Hunger! 💜

Lass es dir schmecken! 🤗



Ordentlich den Kopf waschen…

Selbermacher Posted on Mi, September 29, 2021 19:32:44

…tut man sich ganz gut mit Shampoo (oder Roggenmehl… oder doch no-poo?! Nein, heute mal mit Shampoo 😎) und noch besser mit selbstgemachtem Shampoo – und am besten mit selbstgemachtem festen Shampoo! 🥰

Das ist nämlich ziemlich einfach, wenn man einmal weiß wie’s geht und man die Grundzutaten im Haus hat:

Festes Shampoo ist nicht gleich Haarseife – Haarseife ist im Prinzip eine normale Seife, also grob gesagt eine Reaktion zwischen NaOH und Fetten, die mit gewissen, die Haare positiv beeinflussenden Ingredienzien aufgepeppt ist. Festes Shampoo besteht aus Tensiden und pflegenden Substanzen.

In meinem festen Shampoo ist folgendes enthalten – siehe Bild 1:

  • 180g SCI (Tensid)
  • 60g Kakaobutter
  • 8g Honig
  • 20g Bienenwachs
  • 44g Kaolin
  • 24g Cetylalkohol
  • 180g Olivenöl
  • Dazu kommt noch nach Belieben Duft und/oder Farbe

Es gibt auch ganz einfache Shampoo-Rezepte für Einsteiger, zum Beispiel das hier klick mich hat allerdings der hohe Stärke-Anteil im Shampoo beim Waschen gestört.

Die Kakaobutter und das Bienenwachs werden im Wasserbad geschmolzen.

Derweil kann man die anderen Zutaten schonmal zusammenkippen. ACHTUNG: Das Tensid staubt beim Abwiegen und bei der weiteren Verarbeitung ziemlich enorm – über diesen Staub freut sich die Lunge nicht unbedingt, deswegen ist es ratsam, das Ganze mindestens bei geöffnetem Fenster, besser noch im Freien zu bewerkstelligen oder sich eine – in diesem Fall mal sinnvolle – Maske vor Mund und Nase zu schnallen.

Nachdem die Kakaobutter und das Wachs geschmolzen sind, geben wir sie zum Rest der Zutaten und verkneten sie behutsam zu einer homogenen Masse. Dann kommen wir zum kreativen Teil – falls du deine Seife färben und beduften möchtest, kannst du dich jetzt austoben! 😃

Ich habe die Masse geteilt und dann die eine Hälfte mit roter Lebensmittelfarbe und Jasminöl verfeinert, die andere Hälfte wurde blau und duftet nun nach Patchouli und Orange.

Färben kannst du, wie beschrieben, ganz einfach mit ein paar Tropfen Lebensmittelfarbe – du brauchst wirklich nur ganz wenig davon und beachte, dass diese farben flüssig sind und dadurch auch die Shampoo-Masse wieder „matschiger“ machen! Also erstmal vorsichtig dosieren, nachfärben kann man immer. Ich träufle die Farbe immer in eine Kuhle in der Mitte der Masse und knete sie dann ein, genauso mache ich es mit dem Duft. Hier finde ich es schwierig, eine Mengenangabe zu machen, denn jede Nase ist anders. Auch hier ist es ratsam, erstmal mit wenig anzufangen!

So sieht die bunte Masse nun aus (riechen geht ja online nicht, aber es duftet gut 🤩). Ich mag es, wenn die Masse so ein wenig marmoriert aussieht und nicht komplett durchgefärbt ist.

Nun kannst du die Masse in Förmchen drücken, wo sie trocknen darf. Es passiert keine weitere chemische Reaktion, wie zum Beispiel bei der Verseifung, theoretisch kannst du die Masse also direkt benutzen. Mehr Spaß macht es aber, wenn man wartet, bis die Kakaobutter und das Wachs wieder ausgehärtet sind und die Masse zu einem festen Stück geformt haben.

So sehen die Stücke dann aus, wenn sie fertig sind – hübsch, nicht? 🥰 Nun könnt ihr euch damit ordentlich den Kopf waschen (auch den Rest übrigens 😉), wichtig ist nur, dass ihr das Stück nach Gebrauch an einem trockenen Ort wieder „zu sich kommen“ lasst – also nicht in einer Pfütze in der Dusche liegen lassen!

So, dann mal ran – ich wünsche dir viel Freude beim „matschen“! 😊



Schwarz auf weiß

Allgemein, FLS Eibenheim, FreiSein, Selbermacher Posted on Fr, Juli 09, 2021 08:38:31

🍀🍀🍀Jetzt auch „auf Papier!🍀🍀🍀

Träumst du schon länger von einem möglichst unabhängigen, autarken, selbstbestimmten Leben und/oder deinem eigenen Familienlandsitz? Versetzt dich die aktuelle Weltsituation in Bewegung?

👉 Um dir den Einstieg in dein Leben etwas leichter zu machen, erzählen wir in diesem Buch ein bisschen aus dem „Nähkästchen – dabei ist es uns wichtig zu betonen, dass wir nicht die „Oberchecker“ sind, die dir erklären wollen, wie du dein Leben zu leben hast, im Gegenteil, wir wünschen uns, dass du aus unseren Erfahrungen Inspiration für dich ziehen kannst, deswegen zeigen wir uns mit all unseren Facetten, die manchmal auch ganz schön lustig bis peinlich sein können. Außerdem reflektieren wir, was und wie wir heute anders machen würden. 🍀🍀🍀

Das Buch im Papierformat bekommst du hier

…und als E-Book weiterhin hier erhältlich.



Sirupvariationen

Selbermacher Posted on Do, Juli 01, 2021 09:09:38

Zugegeben, Sirup zu machen ist nicht die neuste Idee 🤪 und die meisten wissen wie es geht, trotzdem stelle ich dir hier mal ein paar andere Geschmäcker vor: Rose, Lavendel, Schokominze und „Cola“:

Zur Herstellung lässt du jeweils eine gute Handvoll Rosenblätter (duftende Sorte!), Lavendel, Schokominze-Triebe und Eberraute (Colakraut) mit einer Zitronenscheibe 24h in Wasser ziehen. Daraufhin seihst du das Ganze ab und kochst es 1:1 mit Zucker/Xylit kurz auf – zur besseren Haltbarkeit kannst du auch noch etwas Zitronensäure (10g/Liter) dazu geben – und füllst es in saubere Flaschen ab.

Fertig – genießen! 🌺 Tipp: Bei Sirup mit Farbe wie Lavendel oder Rose wirklich nur kurz aufkochen, damit die Farbe erhalten bleibt! 🍹 Außergewöhnliche Sirup-Sorten über den klassischen Holunderblütensirup hinaus sind übrigens auch tolle Mitbringsel für liebe Freunde! 🤗



Schenkt das Leben dir Zitronen…

Selbermacher Posted on Mi, Mai 19, 2021 15:33:09

…mach Limonade draus – so heißt ein allseits bekanntes Sprichwort und in Bezug auf die „Unkräuter“ Brennnessel und Giersch könnte das durchaus passend sein. Denn vielen Gärtnern sind diese zwei Grünen verhasst – die Nessel piekst und brennt, sobald man ihr zu nah kommt und der Giersch ist quasi die Nacktschnecke unter den Beikräutern – er erobert „konsequent“ alle Grünflächen, wo er mal Fuß gefasst hat.

„Anstatt sich über das Unkraut im Garten aufzuregen, sollte man es lieber aufessen“ is(s)t ein anderer beliebter Spruch, der durchaus Sinn macht, aber vielleicht möchte man ja auch nochmal etwas anderes essen, als jeden Tag Brennnesselsuppe und Giersch-Salat. In diesem Fall habe ich hier ein Rezept, welches die guten Eigenschaften „der Grünen“ auf eine Weise haltbar macht, dass du auch noch im Winter etwas davon hast. Außerdem kannst du so recht große Mengen Grün sinnvoll aus dem Garten eliminieren: Es handelt sich um ein ganz einfaches Brennnessel-Giersch-Pesto! Zusammen mit Knoblauch und Olivenöl liegt es geschmacklich irgendwo zwischen Bärlauch- und Basilikum-Peso – also durchaus lecker!!!

Du nimmst: So viele Brennnesselblätter (ich nehme immer die obersten Spitzen plus die ersten zwei Blätter) und Giersch (die Blätter ohne die Stengel), wie du habhaft werden kannst, wäschst sie gegebenfalls, schneidest sie in Streifen und befüllst einen (Mix-)Behälter damit. Daraufhin gibst du Olivenöl dazu, sodass es „flutscht“ und mixt das Ganze entweder mit dem Standmixer oder dem Pürierstab durch – am besten arbeitest du dabei in Etappen, damit dein Mixer hinterherkommt, denn die Blätter des Gierschs sind vergleichsweise zäh. Dazu gibst du dann noch Knoblauchzehen und Salz – hier möchte ich dir keine Menge vorgeben, denn du solltest das ganz nach deinem Geschmack dosieren. Als Tipp: Diese Art von Pesto verträgt einiges an Knoblauch! Was das Salz angeht, solltest du dir bewusst sein, dass dies auch konservierende Eigenschaften hat, wenn du das Pesto also länger aufbewahren möchtest, empfiehlt es sich, genügend Salz beizugeben. Du kannst auch weiteres Grünzeug wie Rucola oder – ganz klassisch – Basilikum dazugeben. Wenn du alles ordentlich klein gemixt hast, füllst du das Pesto in Gläser ab und bedeckst die Oberfläche zur Konservierung mit Öl. Kühl und dunkel gelagert sollte das Peso nun mehrere Monate lang halten. Es eignet sich gut als Nudelsauce, zum Salatsaucen verfeinern, als Brotaufstrich und sicher noch für vieles andere. 😀



Glühwürmchen…

Selbermacher Posted on So, April 25, 2021 12:13:57

heißt auf Plattdeutsch „Glimmors“ und genauso heißt auch meine neuste Liebe 👉 win-win – ist bequem wie eine Leggings, sieht aber aus wie eine Hose!

…und endlich mal ein Hosenschnittmuster, das einfach so passt!



Smörrebröd, Smörrebröd…

Selbermacher Posted on Mi, Januar 20, 2021 12:17:35

Ich hab kein skandinavisches „Ö“, ich hoffe, ihr seht mir das nach. 😉

Nun zum Thema: Knäckebrot selber backen! Geht ganz einfach und schnell, schmeckt gut und wird nicht hart, so wie normales Brot, wenn es länger liegt (weil es ja schon hart ist! 🤓)

Nimm: 150g Dinkelmehl und jede Menge Körner/Kerne/Samen deiner Wahl. Beispielsweise Kürbiskerne, Sesam, Sonnenblumenkerne, Chia-Samen, Hanfsamen, Leinsamen, Haferflocken…. sodass die Körnermenge gewichtsmässig in etwa auf das Dreifache der Mehlmenge kommt. Dann gibst du einen TL Salz dazu und vermengst das Ganze untereinander. Nun fehlt noch die Flüssigkeit – 2 EL Olivenöl und circa 500ml Wasser finden ihren Weg in den Teig, werden untergemischt und verknetet.

Den Backofen auf 170 Grad vorheizen. Die Teigmasse streichst du nun dünn auf ein Backblech (je nach Backblechgrösse brauchst du evtl. zwei, Backpapier unterzulegen schadet auch nicht) aus und dann bäckst du das für circa 60 Minuten – je nachdem, WIE „knäckig“ du dein Knäckebrot haben willst. Ich selbst habe es lieber ein wenig weicher und nehme das Brot schon nach 40 Minuten raus. Wichtig: Du möchtest sicher hinterher keine Knäckebrotplatte, deswegen ist es empfehlenswert, das Brot nach ungefähr 15 Minuten Backzeit schonmal vorzuschneiden, damit es dir am Ende der Backzeit nicht in lauter undefinierte Teile zerbricht (was dem Brot keinen Abbruch tun würde, dem inneren Quadrate-Monk aber Schmerzen zufügen kann)

Fertig! 🙂



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