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Eibenheim

Wer sagt "Hier herrscht Freiheit" der lügt. Denn Freiheit herrscht nicht. Erich Fried


Blog des Familienlandsitzes Eibenheim - über uns, unsere Lebensweise und Interessantes zu den Themen Selbermacher, FreiSein und alternative Lösungen für das Leben

Einhorn

Selbermacher Posted on Mi, April 01, 2020 14:15:12

… und dann sagte diese Stimme zu mir: „Filz ein Einhorn!“

… und ich so: „Wieso???“

… die Stimme: „Egaaaal… Einhörner kann man immer gebrauchen!“

… ich: „Wofür???“

… die Stimme: „Egahaaal! Mach jetzt!!!“

… ich:



Salz in unserer Seife…

Selbermacher Posted on Di, März 10, 2020 11:51:33

Salz in der Seife wirkt antiseptisch und gleicht den Säure-Basen-Haushalt der Haut aus. Bisher war mir das Einarbeiten jedoch immer zu mühsam. Letztens habe ich aber bei einer anderen Seifensiederin gesehen, dass sie ganz einfach Badesalz zum normalen Seifenleim gegeben hat und dabei ein super Ergebnis herausgekommen ist! Das hat mich neugierig gemacht und musste ausprobiert werden. 😎

Die Firma Kneipp verwendet laut eigener Aussage ‚einen hohen Anteil‘ an reinem Thermalsolesalz aus der Saline Luisenhall , vermischt mit Duft und Farbpigment ➡ und DAS ist ebenfalls ein großes Plus für meine Seifen. 👌 Da ich normalerweise nur Naturstoffe verarbeite, also zum Beduften ausschließlich ätherische Öle und zum Färben ebenfalls nur natürliche Farbstoffe wie zum Beispiel Paprikapulver, Kurkuma oder Alkanna.

Für den Anfang habe ich es mal mit zwei verschiedenen Badesalzen versucht – ‚Glücksklee‘ und ‚Traumfahrer‘. Ersteres soll nach Drachenfrucht riechen und ist als Salz giftgrün, zweiteres riecht nach Lavendel und etwas Fruchtigem und besteht aus zwei Farben zum Mischen in der Badewanne.

Ich muss gestehen, dass mir von der Intensität des ‚Duftes‘ vom Glücksklee-Badesalz regelrecht schwindelig geworden ist – viiiiiieeeel zu krass, mir ist schleierhaft, wie man dadrin baden kann… In der Seife ist der Duft nun allerdings ganz angenehm und auch die ‚milchgrüne‘ Farbe ist hübsch. Die Traumfahrer-Seife gleicht von der Farbe her eher Wurstbrät 🙈 – im Wasser sollte sich eigentlich ein schönes Lila ergeben. Der Duft ist allerdings angenehm fruchtig.

Die Herstellung ist tatsächlich sehr einfach: einfach das Badesalz in den Seifenleim geben (interessiert an einer ausführlichen Beschreibung zur Herstellung von Seife? Klicke hier) , sobald er anfängt, leicht anzuziehen. Es ist gut, wenn die Salzkörner noch einige Zeit in den ‚Genuss des Pürierstab-Kontakts‘ kommen, damit die Korngröße etwas reduziert wird und der Peelingeffekt nicht zu stark ist. Ich habe das Salz zusätzlich vorher noch etwas gemörsert.

Nun müssen die guten Stücke noch ein paar Wochen reifen – leider, denn ich bin sehr neugierig aufs Ausprobieren. 🔥💖😍



Selbermacher für FortGEHschrittene

Selbermacher Posted on Mo, Februar 17, 2020 18:36:42

Alter Schwede… nach langem „Ausbrüten“ habe ich einen Angstgegner bezwungen! 🙂

Ich bin ja schon seit einiger Zeit glückliche Trägerin von Barfußschuhen – ich liebe das Gefühl geschützt vor Robiniendornen und anderem pieksigen Zeug zu laufen, aber den Untergrund trotzdem noch spüren zu können. Nun sind diese Schuhe aber für mein Empfinden recht teuer, vor allem in Anbetracht dessen, dass die meisten Varianten kaum Material „an sich dran“ haben. Letzten Sommer hat „Rabaukowitsch“ dann ein Schnittmuster für Barfußschuhe rausgebracht (die „Barfoots“) und ich dachte mir „Das ist es!!! Wenn ich mir selber Schuhe nähen könnte – und dann noch Barfußschuhe – wooooaahhhh!!!!“

Die Idee musste dann erstmal ordentlich „ausgebrütet“ werden. Zusammen mit einer Nachbarin haben wir uns erstmal schlau gemacht, ob unsere normalen Nähmaschinen denn sowas schaffen, was man da so für braucht, was die einzelnen Bestandteile überhaupt bedeuten (was ist denn bitte eine „Brandsohle“?!), welches Material uns zusagt und dieses dann zusammengesammelt (genauer gesagt „gekauft“ – mit Sammeln ist da nix 😉 ). So zog sich das über Monate hin, bis ich mich an die ersten Schritte herangewagt habe – da ich ja schon Barfußschuhe habe, sollte das erste Paar für Christoph sein:

Der Schaft, also der Schuh-Hauptkörper – aus Leder in Flaschengrün.
Die Kappe – Umrandung in braun und vorne innen gefüttert mit recycelter Flanellbettwäsche.
Der fertige Schaft mit Hackenschutz und Ösen für die Schnürsenkel.

Für jeden einzelnen Schritt habe ich eine gefühlte Ewigkeit gebraucht. Zum Einen, weil ich es RICHTIG machen wollte (und SCHÖN 🙂 ), zum anderen, weil mein Gehirn teilweise Tage dafür gebraucht hat, die Anweisungen in der Anleitung in die Realität zu „transformieren“. Vor allem der unterfütterte Innenstreifen aus Leder hat gedauert… die Schuhe sind am Schaft nicht mit Stoff gefüttert – das probiere ich dann beim nächsten Paar. Zwischenzeitlich hatte ich rechte Bedenken, dass das Innenleben an allen Ecken und Enden am Fuss drücken wird…
Die Kappe wird mit einem Umrandungsstreifen an den Schaft genäht. Danach muss noch die Lasche befestigt werden.
Hier sieht man die Brandsohle. Wir haben uns für eine aus Kork entschieden. Die Brandsohle ist die Verbindung von Laufsohle und dem Teil, wo der Fuss dann draufsteht – auf der Innenseite gibt es dann ggf. noch eine Einlegesohle und außen wird die Laufsohle aufgeklebt.
Der Spruch mag etwas zu sehr theatralisch klingen, aber ich hatte überall Muskelkater, nachdem der Schuh fertig war, weil ich mich so dermaßen verspannt habe – aus Angst, dass ich das Ganze auf den letzten Metern noch versaue.

Ein bisschen Dramaqueen darf sein. 😉
Aber dann…. tadaaaaa! Geschafft!
Die Sohle ist 4mm dick und extra für Barfußschuhe konzipiert.
Sie lässt sich auch wunderbar biegen, so wie es sein soll. 🙂
Zum Vergleich mal ein Bild mit meinen Wildlingen.
Die schwarze „Fußmatte“ rechts im Bild ist die Sohlenplatte. Außerdem die Überreste der auf die richtige Größe zugeschnittenen Brandsohlen und der Schuhkleber.
Das sind einige der Materialien, die wir zum Schuhe nähen besorgt haben.
Insgesamt sollen sich laut Schnittmuster die Kosten für ein Paar Schuhe auf +/- 20 Euro belaufen.
Hier der glücklicherweise zufriedene frischgebackene Barfußschuh-Eigentümer in Aktion.
Natürlich hat der Schuh jede Menge Fehler, bei denen die Jungfrau in mir die Hände über dem Kopf zusammenschlägt, der Löwe-Anteil streicht sich allerdings gönnerhaft über die Mähne, lässt Fünfe gerade sein und meint, dass es beim nächsten Mal schon besser klappen wird. 😉
Hier nochmal der direkte Schuhvergleich – selbstgenäht versus gekauft.
Direkter Schuhvergleich die 2. – selbstgenäht versus Natur. 🙂
Das Modell hat wirklich alles gegeben!!! 🙂
Hier sieht man, dass die Sohle eine Schwachstelle darstellt. Schuhkleber hält anscheinend umso besser, je doller man die Materialien zusammenpresst – also der Druck ist auschlaggebend, nicht die Dauer, die der Kleber einwirken kann. Ich kann mich erinnern, dass Schuster so eine Presse haben, in die sie die zu klebenden Schuhe einhängen. Jetzt weiß ich warum. Ich habe die Sohle so gut es mir möglich war, angepresst, aber sie hat sich an den Rändern trotzdem gelöst – hier musste ich mit Sekundenkleber nachhelfen. Wenn man nicht sooo nah rangeht, wie auf dem Bild hier, fällt das aber nicht auf.

„Mrs. Minit“ wird ich aber trotzdem nicht mehr. 😉
Für mein Empfinden könnten die Schuhe vorne mehr Platz haben, Christoph ist jedoch zufrieden so und findet die Schuhe bequem. Es scheint auch nichts zu drücken.
Puh, bin ich froh…. 🙂
Barfußschuhe haben die Eigenschaft, dass sie den Fuss nicht stützen, so müssen die Muskeln und Bänder wieder ihre natürlichen Haltefunktionen übernehmen. Außerdem muss man sein Laufbild anpassen, weil die Sohle kein „trampeln“ abfedert und sich das dünne Material bei unnatürlichem Laufen extrem schnell verabschiedet. Wenn man gar nicht ans barfuß laufen gewöhnt ist, kann man zu Beginn der Umstellung auch schonmal ganz schön Muskelkater bekommen… Christoph hat heute schon fleißig geübt – mal schauen, ob er morgen etwas merkt. 🙂
Im ersten Moment wirken die Schuhe – genau wie die Wildlinge – wie Clownsschuhe. Man gewöhnt sich aber recht schnell an die neue Breite. Die Sohle lässt laut Christoph auch die Beschaffenheit des Bodens spürbar durch.
Fazit: ICH bin glücklich, dass ich „anständige“ Schuhe hinbekommen habe und der GÖTTERGATTE ist glücklich, dass er jetzt auch endlich seine Barfußschuhe hat, auf die er so lange geduldig gewartet hat. 🙂


Selbermacher for beginners

Selbermacher Posted on Mi, Februar 12, 2020 09:41:58

Wenn du ins Selbermachen einsteigen oder dein Repertoire ganz einfach erweitern möchtest, dann kommt hier der ’neuste‘ Trend der DIY-Süchtigen:

Steck das nächste Mal, nachdem du eine Orange gegessen hast, die Schalen in ein Glas und fülle es dann mit einem hellen Essig auf (keine Essenz, die wäre zu stark). Das Verhältnis von Orangenschale zu Essig ist dabei herrlich flexibel – die Schalen sollten einfach im Essig liegen. 🙂 Wenn du auch noch selbstgemachten Essig hast, ist das natürlich noch einen Tick mehr „DIY“: Ich habe Lavendelessig genommen, der ist hell und duftet noch gut. Das Ganze lässt du 2-3 Wochen ziehen, bis die Flüssigkeit sich etwas dunkler verfärbt hat und nett nach Orange duftet. Achtung: schüttle das Gemisch täglich sanft oder sieh anderweitig zu, dass die Orangenschalen mit Flüssigkeit bedeckt sind, damit sie nicht schimmeln!

Zum Schluss filterst du die Flüssigkeit durch ein Tuch und füllst sie in eine Sprühflasche ab – fertig ist dein Orangenreiniger! Wenn du Bio-Orangenschalen verwendet hast, kannst du den „Reiniger“ sogar in den Salat geben. 😎 Du kannst auch noch ein paar Tropfen Spülmittel hineingeben, so wird beim Putzen die Oberflächenspannung gebrochen und der Reiniger lässt sich auf glatten Oberflächen besser anwenden. ➡DANN aber nicht mehr für den Salat nutzen! 😉

Der Orangenreiniger ist ein toller Allzweckreiniger, der auf allen glatten, unempfindlichen Flächen benutzt werden kann und auch bei Fenstern funktionieren sollte.

Jetzt müsste man nur noch putzen… 😇



Arm dran…

Selbermacher Posted on Mi, Januar 15, 2020 16:29:41

…zum Glück – denn dann kann er geschmückt werden! 🙂

Da der Göttergatte noch immer „Schmuckphobiker“ ist, musste etwas möglichst Metallfreies her – eine Lösung: Häkelarmbänder!

Einfach eine möglichst enge Luftmaschenreihe auf die gewünschte Länge häkeln und dann mit festen Maschen wieder zurück. Vor der Rückreihe eine kleine Schlaufe als Knopfloch einhäkeln, am Ende einen Knopf (mir gefallen welche aus Kokos oder Perlmutt am besten) befestigen und nach Belieben mit weiterem Tüddelkram behängen. Fertig!



Meine Freundin Bäggi

Selbermacher Posted on Mi, Januar 15, 2020 15:29:22

… Nachdem sie nun erfolgreich verschenkt wurde, kann ich sie auch öffentlich zeigen – die Crossbag Bäggi. Zu 90% aus upgecycleten Materialien, angenehm zu tragen und relativ schnell und leicht zu nähen – gefällt mir. 🙂

Genäht habe ich sie aus einem geerbten festen weissen Baumwollstoff, der nach Belieben gefärbt oder bemalt werden kann. Da kann sich die neue Besitzerin dran austoben, wie sie möchte. 🙂
Von der Seite erscheint die liebe Bäggi etwas flach… 😉
Die Gute ist halt noch nicht gefüllt, bietet allerdings recht viel Platz, wie ich finde – auch wenn Christoph meinte, dass man einen DIN-A-4- Hefter aber oben abknicken müsse… :-b
Der Gurt ist ebenfalls aus Stoff und kann mitgefärbt werden.
Der Verschluss stammt von einer anderen, kaputten Tasche und der Gurthalter ist durch die Druckknöpfe abnehmbar.
Regenbogenreissverschluss und Anhänger sind allerdings neu. 🙂


…Und es ward Licht 😍

Selbermacher Posted on So, Dezember 29, 2019 17:06:01

Feste muss man feiern, wie sie fallen und Phasen muss man leben, wie sie kommen (Wer das nicht versteht, dem empfehle ich die Innererde-Bücher von Chr. Laib-Jasinski). 😊

Gestern Abend „überfiel“ mich eine solche Phase: Nachdem ich unsere niederbrennenden Kerzen angeschaut hatte und dachte: „wenn man jeden Abend mehrere Stunden lang mehrere Kerzen an hat, dann verbraucht das ganz schön Material… und außerdem bleiben eine Menge Reste übrig… so viele Anzünder kann ich gar nicht machen…“ Daraufhin überlegte ich, was ich mit den Wachsresten sonst noch machen könnte – die naheliegende Idee: neue Kerzen! Ja, ich weiß, suuuper clever und innovativ. 😆

Aber nützlich allemal. 💪

Also ein wenig rumrecherchieren und dann die Phase mit in den neuen Tag nehmen.

Hat geklappt – hier eine kleine Anleitung, inklusive Dochtherstellung:

Als erstes musst du natürlich Kerzenreste in einem alten Topf oder Behälter im Wasserbad schmelzen. Ich muss zugeben, dass ich zu allererst nach ‚käuflichen‘ Dochten im Internet gesucht habe. Allerdings hätte ich auf diese womöglich länger warten müssen, als meine Phase angehalten hätte und außerdem ist Selbermachen immer schöner. Dochte selber machen ist auch ganz leicht und dass sie funktionieren, kann ich nun auch bestätigen. 😊 Du brauchst einfach einen reinen Baumwollfaden (Polyester usw. brennen wohl unschön und stinken), der aus vielen kleinen Fäden zusammengezwirnt ist. Er sollte nicht zu fest verzwirnt sein, denn dann können sich die einzelnen Fäden nicht ordentlich mit Wachs vollsaugen. Schneide die Fäden auf die gewünschte Dochtlänge zu und lasse sie sich in einem Gefäß mit flüssigem Wachs 5-10 Minuten vollsaugen. Die mit Wachs vollgesogenen Fäden trocknen lassen. Anschließend sind die Dochte recht steif und einsatzbereit.

Was hier aussieht wie Gekröse, sind Dochte in Spe

Als Gussform habe ich alte Joghurtbecher genutzt. Den Docht habe ich per Schaschlikspieß mehr oder weniger fixieren können, das nächste Mal werde ich jedoch einen Tipp aus dem Netz beherzigen und unten in die Bechermitte ein kleines Loch bohren, durch das ich den Docht hindurchfädle und per Knoten befestige.

Ich wollte die Kerzen bedurften und habe dafür jeweils einige Tropfen ätherisches Öl ins flüssige Wachs gegeben. Als ich die fertigen Kerzen aus der Form gelöst habe, habe ich jedoch bemerkt, dass sich das alles am Boden gesammelt zu haben scheint. Das äth. Öl sinkt augenscheinlich ab, man sollte also mit dem Einträufeln besser warten, bis das Wachs schon angezogen hat. Falls jemand andere Tipps hat – ich bin dankbar! 😊

Beim Abkühlen zieht sich das Wachs oben ein – das Loch ‚muss‘ man später nochmal auffüllen. Wer clever ist, macht das mit der gleichen Wachsfarbe, aus dem auch der Rest der Kerze ist. 😉 Dann den Docht noch auf die richtige Länge einkürzen – fertig.

Zum Ausformen habe ich die alten Joghurtbecher einfach aufgeschnitten. Wer seine Form nicht kaputt machen möchte, bekommt die erkalteten Kerzen wohl ganz gut heraus, wenn die Form entweder einige Zeit ins Tiefkühlfach oder kurz in heißes Wasser getaucht wird.

Eine größere Variante mit drei Dochten
(…Warum auch immer – das Blogprogramm fügt wieder mal nur Bilder im Querformat ein… *grummel*….)

Das Ergebnis meiner Phase gefällt mir zwar ganz gut, aber ich muss zugeben – wahre Schönheiten sind meine 1. Kerzen dieser Art nicht, aber da wir sie tatsächlich in erster Linie zum Licht geben nutzen, ist die Optik erstmal zweitrangig.

Erster Brenntest – funktioniert! 💪😊👌



Das Runde muss ins Eckige

Selbermacher Posted on Do, September 05, 2019 21:21:37

… oder so ähnlich. 🙂

Ich habe mir mal angeschaut, wie man diese Papiertüten bastelt, in denen zum Beispiel Tee häufig zu haben ist. Es ist ganz leicht und vielleicht interessiert dich auch, wie das geht, deswegen hier eine kurze Anleitung:

Du brauchst Papier und Klebstoff. Ich habe ein „hundsgemeines“ Din A4-Blatt verwendet. Lege dieses quer vor dich hin und falte es in der Mitte so, dass auf einer Seite ein circa 2 cm breiter Rand übersteht. Diesen falzt du um, bestreichst ihn mit Klebstoff und klebst ihn dann an das kürzere Stück Papier.
Als nächstes knickst du unten circa 5 cm des Blattes um (du kannst auch mehr oder weniger umklappen – die Breite des umgeknickten Bereichs bestimmt die Breite deiner Tüte). Dann knickst du die beiden Ecken bis zum entstandenen Falz einmal ein und danach wieder zurück (es geht nur um den Ecken-Falz, der dir den nächsten Schritt vereinfacht). Klappe den Boden nun wie auf Foto 3 auf und falte nun die beiden Längsseiten nach innen. Falte dabei die eine Seite etwas weiter nach innen, als die andere, damit du sie an einander festkleben kannst (du kannst auch beide gleich weit einknicken und sie mit einem Streifen Tesafilm verbinden), festkleben, (fast) fertig.
Nun knickst du beide Seitenränder deiner fast fertigen Tüte einmal vorsichtig nach vorne und nach hinten um, Breite circa 3 cm, dann kannst du deine Tüte schon öffnen. Klappe nun noch die gefalzten Seitenränder nach innen – (richtig) fertig! 🙂
Ich habe meine Tüten für eine Teemischung gebastelt, welche ich verschenken wollte.


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