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Eibenheim

Wer sagt "Hier herrscht Freiheit" der lügt. Denn Freiheit herrscht nicht. Erich Fried


Blog des Familienlandsitzes Eibenheim - über uns, unsere Lebensweise und Interessantes zu den Themen Selbermacher, FreiSein und alternative Lösungen für das Leben

‚Abnehm‘-Smoothie…

Selbermacher Posted on Di, Mai 26, 2020 12:06:46

…denn das Walderdbeeren pflücken verbraucht mehr Kalorien, als man hinterher damit wieder aufnimmt. 😆

Aber herrlich schmeckt’s! Zusammen mit einer Banane, ein paar Datteln und (Pflanzen-)Milch oberlecker!



*sabber* 🙈

Selbermacher Posted on Do, Mai 14, 2020 10:55:55

Zugegeben, mit DEM Foto werde ich kein Food-Blogger, aber ich habe gerade so Freude an dem Gericht, dass ich das mit dir teilen ‚muss‘. 😊

Veganes Tikka Masala mit Linsen-Kokosmehl-Puffern – man nehme

  • Gemüse nach Wahl (hier Blumenkohl&ein paar Mangoldblätter)
  • Zwei Zwiebeln
  • Eine gute Hand voll Kichererbsen (kleine Dose oder am Vortag selbst einweichen und dann kochen)
  • Eine Dose Kokosmilch
  • 2 Knoblauchzehen
  • Ein Stück Ingwer
  • Eine Chilischote
  • 2 EL scharfes Paprikapulver
  • 1 TL Salz
  • 0,5 TL Kurkuma
  • 1 TL Zimt
  • 0,5 TL Kardamom
  • 2 EL Kokosraspeln
  • 2 EL gemahlene Mandeln
  • 4 EL Tomatenmark
  • 4 EL Kokosöl (original wäre Erdnussöl…)
  • Koriandergrün

Die kleingeschnittenen Zwiebeln mit dem Ingwer, Knoblauch und sämtlichen Gewürzen im Öl anbraten, dabei immer schön rühren. Je nach Gemüse kannst du das dann auch dazugeben (mit dem Blumenkohl habe ich es so gemacht), evtl musst du es vorher noch anderweitig garen. Dann die Kokosflocken und Mandeln dazu, weiterrühren 😊, dann das Tomatenmark und die Kokosmilch und zuletzt die (schon gekochten!) Kichererbsen. Das Ganze lässt du auf kleiner Flamme köcheln (Evtl musst du dann mal etwas Wasser zugeben), während du die Linsenpuffer aus der schon vorbereiteten Teigmasse machst.

Dafür nehme man 150 Gramm rote Linsen und die doppelte Menge Wasser. Die Linsen müssen nun mindestens 3 Stunden einweichen. Nach der Einweichzeit schüttest du das Wasser ab und füllst vorsichtig neues nach – nicht zu viel, damit der Teig nicht zu flüssig wird! Dann hält du den Pürierstab da rein und schaust, dass du einen zähflüssigen Teig bekommst. Mit Salz und evtl etwas Garam Masala würzen und dann kannst du dich ans ausbacken machen ➡ in einer beschichteten Pfanne dünne Fladen ausstreichen (wie Crêpes) und von beiden Seiten ein paar Minuten ausbacken.

Soweit das Originalrezept.

Mein Teig war für mein Gefühl zu flüssig, deswegen habe ich noch einen guten EL Kokosmehl dazugegeben. Tja, und dann bin ich mir nicht sicher ob es an der Pfanne oder am Kokosmehl lag (also an MIR sicher nicht! 😇😆), aber die Masse wollte die Pfanne nicht in Crêpe-Form verlassen. Eher in Kaiserschmarrn-Form… das war ja so nicht gedacht, also habe ich schnell umgeschult zur Puffer-Produzentin ➡ Kokosöl in die Pfanne und kleine Küchlein ausgebacken. DAS klappte dann. 💪

Nach dem Anrichten, dann noch ordentlich Koriandergrün aufs Tikka Masala (und hier auf dem Bild noch Mungbohnensprossen) und dann hmmmmmmm!

Ich flute damit jetzt meine imaginäre Badewanne und sule mich darin. 😆

…als ‚Food-Blogger‘ ist es ja Pflicht, #hashtags zu setzen. Wobei mir nicht wirklich klar ist, wofür die gut sein sollen… aber ich lebe dahingehend ganz gerne ein bisschen hinter dem Mond und ‚beömmel‘ mich einfach drüber:

#sabbertimmernoch #basischessenforpresident #makeblumenkohlsexyagain #foodporn



Fichtennadelgenuss 🌲

Selbermacher Posted on Fr, Mai 08, 2020 13:56:56

Erinnert mich an den Schwarzwald….

…ich weiß gar nicht, ob das gut oder schlecht ist. 😆

Im Mai kann man die Fichten um ihre zarten grünen Triebe bitten und daraus ein paar Köstichkeiten zaubern. Pesto zum Beispiel:

*Zwei Hände voll Fichtenwipfel (-Schößlinge, -Sprösslinge oder wie auch immer man das bei dir nennt)

*Eine Hand voll gemahlene Mandeln

*1 TL (Kräuter-)Salz

*1 Spritzer Zitrone

*Soviel Olivenöl, dass es ‚flutscht‘

➡ Alles im Mixer bis zur gewünschten Feinheit pürieren. In saubere Gläser abfüllen und mit Olivenöl bedecken.

Schmeckt wunderbar fichtig-zitronig – zB pur zu Nudeln oder auch zum Aufpeppen von Salatsaucen.



Einhorn

Selbermacher Posted on Mi, April 01, 2020 14:15:12

… und dann sagte diese Stimme zu mir: „Filz‘ ein Einhorn!“

… und ich so: „Wieso???“

… die Stimme: „Egaaaal… Einhörner kann man immer gebrauchen!“

… ich: „Wofür???“

… die Stimme: „Egahaaal! Mach jetzt!!!“

… ich:



Salz in unserer Seife…

Selbermacher Posted on Di, März 10, 2020 11:51:33

Salz in der Seife wirkt antiseptisch und gleicht den Säure-Basen-Haushalt der Haut aus. Bisher war mir das Einarbeiten jedoch immer zu mühsam. Letztens habe ich aber bei einer anderen Seifensiederin gesehen, dass sie ganz einfach Badesalz zum normalen Seifenleim gegeben hat und dabei ein super Ergebnis herausgekommen ist! Das hat mich neugierig gemacht und musste ausprobiert werden. 😎

Die Firma Kneipp verwendet laut eigener Aussage ‚einen hohen Anteil‘ an reinem Thermalsolesalz aus der Saline Luisenhall , vermischt mit Duft und Farbpigment ➡ und DAS ist ebenfalls ein großes Plus für meine Seifen. 👌 Da ich normalerweise nur Naturstoffe verarbeite, also zum Beduften ausschließlich ätherische Öle und zum Färben ebenfalls nur natürliche Farbstoffe wie zum Beispiel Paprikapulver, Kurkuma oder Alkanna.

Für den Anfang habe ich es mal mit zwei verschiedenen Badesalzen versucht – ‚Glücksklee‘ und ‚Traumfahrer‘. Ersteres soll nach Drachenfrucht riechen und ist als Salz giftgrün, zweiteres riecht nach Lavendel und etwas Fruchtigem und besteht aus zwei Farben zum Mischen in der Badewanne.

Ich muss gestehen, dass mir von der Intensität des ‚Duftes‘ vom Glücksklee-Badesalz regelrecht schwindelig geworden ist – viiiiiieeeel zu krass, mir ist schleierhaft, wie man dadrin baden kann… In der Seife ist der Duft nun allerdings ganz angenehm und auch die ‚milchgrüne‘ Farbe ist hübsch. Die Traumfahrer-Seife gleicht von der Farbe her eher Wurstbrät 🙈 – im Wasser sollte sich eigentlich ein schönes Lila ergeben. Der Duft ist allerdings angenehm fruchtig.

Die Herstellung ist tatsächlich sehr einfach: einfach das Badesalz in den Seifenleim geben (interessiert an einer ausführlichen Beschreibung zur Herstellung von Seife? Klicke hier) , sobald er anfängt, leicht anzuziehen. Es ist gut, wenn die Salzkörner noch einige Zeit in den ‚Genuss des Pürierstab-Kontakts‘ kommen, damit die Korngröße etwas reduziert wird und der Peelingeffekt nicht zu stark ist. Ich habe das Salz zusätzlich vorher noch etwas gemörsert.

Nun müssen die guten Stücke noch ein paar Wochen reifen – leider, denn ich bin sehr neugierig aufs Ausprobieren. 🔥💖😍



Selbermacher für FortGEHschrittene

Selbermacher Posted on Mo, Februar 17, 2020 18:36:42

Alter Schwede… nach langem „Ausbrüten“ habe ich einen Angstgegner bezwungen! 🙂

Ich bin ja schon seit einiger Zeit glückliche Trägerin von Barfußschuhen – ich liebe das Gefühl geschützt vor Robiniendornen und anderem pieksigen Zeug zu laufen, aber den Untergrund trotzdem noch spüren zu können. Nun sind diese Schuhe aber für mein Empfinden recht teuer, vor allem in Anbetracht dessen, dass die meisten Varianten kaum Material „an sich dran“ haben. Letzten Sommer hat „Rabaukowitsch“ dann ein Schnittmuster für Barfußschuhe rausgebracht (die „Barfoots“) und ich dachte mir „Das ist es!!! Wenn ich mir selber Schuhe nähen könnte – und dann noch Barfußschuhe – wooooaahhhh!!!!“

Die Idee musste dann erstmal ordentlich „ausgebrütet“ werden. Zusammen mit einer Nachbarin haben wir uns erstmal schlau gemacht, ob unsere normalen Nähmaschinen denn sowas schaffen, was man da so für braucht, was die einzelnen Bestandteile überhaupt bedeuten (was ist denn bitte eine „Brandsohle“?!), welches Material uns zusagt und dieses dann zusammengesammelt (genauer gesagt „gekauft“ – mit Sammeln ist da nix 😉 ). So zog sich das über Monate hin, bis ich mich an die ersten Schritte herangewagt habe – da ich ja schon Barfußschuhe habe, sollte das erste Paar für Christoph sein:

Der Schaft, also der Schuh-Hauptkörper – aus Leder in Flaschengrün.
Die Kappe – Umrandung in braun und vorne innen gefüttert mit recycelter Flanellbettwäsche.
Der fertige Schaft mit Hackenschutz und Ösen für die Schnürsenkel.

Für jeden einzelnen Schritt habe ich eine gefühlte Ewigkeit gebraucht. Zum Einen, weil ich es RICHTIG machen wollte (und SCHÖN 🙂 ), zum anderen, weil mein Gehirn teilweise Tage dafür gebraucht hat, die Anweisungen in der Anleitung in die Realität zu „transformieren“. Vor allem der unterfütterte Innenstreifen aus Leder hat gedauert… die Schuhe sind am Schaft nicht mit Stoff gefüttert – das probiere ich dann beim nächsten Paar. Zwischenzeitlich hatte ich rechte Bedenken, dass das Innenleben an allen Ecken und Enden am Fuss drücken wird…
Die Kappe wird mit einem Umrandungsstreifen an den Schaft genäht. Danach muss noch die Lasche befestigt werden.
Hier sieht man die Brandsohle. Wir haben uns für eine aus Kork entschieden. Die Brandsohle ist die Verbindung von Laufsohle und dem Teil, wo der Fuss dann draufsteht – auf der Innenseite gibt es dann ggf. noch eine Einlegesohle und außen wird die Laufsohle aufgeklebt.
Der Spruch mag etwas zu sehr theatralisch klingen, aber ich hatte überall Muskelkater, nachdem der Schuh fertig war, weil ich mich so dermaßen verspannt habe – aus Angst, dass ich das Ganze auf den letzten Metern noch versaue.

Ein bisschen Dramaqueen darf sein. 😉
Aber dann…. tadaaaaa! Geschafft!
Die Sohle ist 4mm dick und extra für Barfußschuhe konzipiert.
Sie lässt sich auch wunderbar biegen, so wie es sein soll. 🙂
Zum Vergleich mal ein Bild mit meinen Wildlingen.
Die schwarze „Fußmatte“ rechts im Bild ist die Sohlenplatte. Außerdem die Überreste der auf die richtige Größe zugeschnittenen Brandsohlen und der Schuhkleber.
Das sind einige der Materialien, die wir zum Schuhe nähen besorgt haben.
Insgesamt sollen sich laut Schnittmuster die Kosten für ein Paar Schuhe auf +/- 20 Euro belaufen.
Hier der glücklicherweise zufriedene frischgebackene Barfußschuh-Eigentümer in Aktion.
Natürlich hat der Schuh jede Menge Fehler, bei denen die Jungfrau in mir die Hände über dem Kopf zusammenschlägt, der Löwe-Anteil streicht sich allerdings gönnerhaft über die Mähne, lässt Fünfe gerade sein und meint, dass es beim nächsten Mal schon besser klappen wird. 😉
Hier nochmal der direkte Schuhvergleich – selbstgenäht versus gekauft.
Direkter Schuhvergleich die 2. – selbstgenäht versus Natur. 🙂
Das Modell hat wirklich alles gegeben!!! 🙂
Hier sieht man, dass die Sohle eine Schwachstelle darstellt. Schuhkleber hält anscheinend umso besser, je doller man die Materialien zusammenpresst – also der Druck ist auschlaggebend, nicht die Dauer, die der Kleber einwirken kann. Ich kann mich erinnern, dass Schuster so eine Presse haben, in die sie die zu klebenden Schuhe einhängen. Jetzt weiß ich warum. Ich habe die Sohle so gut es mir möglich war, angepresst, aber sie hat sich an den Rändern trotzdem gelöst – hier musste ich mit Sekundenkleber nachhelfen. Wenn man nicht sooo nah rangeht, wie auf dem Bild hier, fällt das aber nicht auf.

„Mrs. Minit“ wird ich aber trotzdem nicht mehr. 😉
Für mein Empfinden könnten die Schuhe vorne mehr Platz haben, Christoph ist jedoch zufrieden so und findet die Schuhe bequem. Es scheint auch nichts zu drücken.
Puh, bin ich froh…. 🙂
Barfußschuhe haben die Eigenschaft, dass sie den Fuss nicht stützen, so müssen die Muskeln und Bänder wieder ihre natürlichen Haltefunktionen übernehmen. Außerdem muss man sein Laufbild anpassen, weil die Sohle kein „trampeln“ abfedert und sich das dünne Material bei unnatürlichem Laufen extrem schnell verabschiedet. Wenn man gar nicht ans barfuß laufen gewöhnt ist, kann man zu Beginn der Umstellung auch schonmal ganz schön Muskelkater bekommen… Christoph hat heute schon fleißig geübt – mal schauen, ob er morgen etwas merkt. 🙂
Im ersten Moment wirken die Schuhe – genau wie die Wildlinge – wie Clownsschuhe. Man gewöhnt sich aber recht schnell an die neue Breite. Die Sohle lässt laut Christoph auch die Beschaffenheit des Bodens spürbar durch.
Fazit: ICH bin glücklich, dass ich „anständige“ Schuhe hinbekommen habe und der GÖTTERGATTE ist glücklich, dass er jetzt auch endlich seine Barfußschuhe hat, auf die er so lange geduldig gewartet hat. 🙂


Selbermacher for beginners

Selbermacher Posted on Mi, Februar 12, 2020 09:41:58

Wenn du ins Selbermachen einsteigen oder dein Repertoire ganz einfach erweitern möchtest, dann kommt hier der ’neuste‘ Trend der DIY-Süchtigen:

Steck das nächste Mal, nachdem du eine Orange gegessen hast, die Schalen in ein Glas und fülle es dann mit einem hellen Essig auf (keine Essenz, die wäre zu stark). Das Verhältnis von Orangenschale zu Essig ist dabei herrlich flexibel – die Schalen sollten einfach im Essig liegen. 🙂 Wenn du auch noch selbstgemachten Essig hast, ist das natürlich noch einen Tick mehr „DIY“: Ich habe Lavendelessig genommen, der ist hell und duftet noch gut. Das Ganze lässt du 2-3 Wochen ziehen, bis die Flüssigkeit sich etwas dunkler verfärbt hat und nett nach Orange duftet. Achtung: schüttle das Gemisch täglich sanft oder sieh anderweitig zu, dass die Orangenschalen mit Flüssigkeit bedeckt sind, damit sie nicht schimmeln!

Zum Schluss filterst du die Flüssigkeit durch ein Tuch und füllst sie in eine Sprühflasche ab – fertig ist dein Orangenreiniger! Wenn du Bio-Orangenschalen verwendet hast, kannst du den „Reiniger“ sogar in den Salat geben. 😎 Du kannst auch noch ein paar Tropfen Spülmittel hineingeben, so wird beim Putzen die Oberflächenspannung gebrochen und der Reiniger lässt sich auf glatten Oberflächen besser anwenden. ➡DANN aber nicht mehr für den Salat nutzen! 😉

Der Orangenreiniger ist ein toller Allzweckreiniger, der auf allen glatten, unempfindlichen Flächen benutzt werden kann und auch bei Fenstern funktionieren sollte.

Jetzt müsste man nur noch putzen… 😇



Arm dran…

Selbermacher Posted on Mi, Januar 15, 2020 16:29:41

…zum Glück – denn dann kann er geschmückt werden! 🙂

Da der Göttergatte noch immer „Schmuckphobiker“ ist, musste etwas möglichst Metallfreies her – eine Lösung: Häkelarmbänder!

Einfach eine möglichst enge Luftmaschenreihe auf die gewünschte Länge häkeln und dann mit festen Maschen wieder zurück. Vor der Rückreihe eine kleine Schlaufe als Knopfloch einhäkeln, am Ende einen Knopf (mir gefallen welche aus Kokos oder Perlmutt am besten) befestigen und nach Belieben mit weiterem Tüddelkram behängen. Fertig!



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