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Eibenheim

Wer sagt "Hier herrscht Freiheit" der lügt. Denn Freiheit herrscht nicht. Erich Fried


Blog des Familienlandsitzes Eibenheim - über uns, unsere Lebensweise und Interessantes zu den Themen Selbermacher, FreiSein und alternative Lösungen für das Leben

Schneckenschreck

FLS Eibenheim Posted on Di, Mai 28, 2019 13:55:23

…Schnecken erschrecken, wenn sie an Schnecken lecken, weil zum Schrecken vieler Schnecken Schnecken nicht schmecken…

Zum Glück gilt das nicht für indische Laufenten, die haben diese schleimigen Geschöpfe Gottes nämlich zu ihrer Leibspeise erkoren (auch eine göttliche Schöpfung 👌) und helfen uns seit einigen Wochen sehr fleißig im Garten:



Doppelgeburtstag 😊

Allgemein Posted on Di, Mai 28, 2019 13:48:00

Die liebe Freizeitschrift, in welcher wir regelmäßig kleine Artikel veröffentlichen dürfen, wird genauso wie wir zusammen mit unserem FLS dieses Jahr 10 Jahre alt. Wir gratulieren von ❤ !!!



Es gibt kein falsches Wetter 😉

Die Tiere Posted on Fr, Mai 03, 2019 19:06:35

Frisbee im Reeegen……Rock’n Roll im Faaahrstuhl….
….äh, nee…..
…aber Moritz fühlt sich wahrscheinlich jetzt so. 😆

…leider riecht er jetzt auch genauso, wie er aussieht….
…und anscheinend ist es angenehm, sich als Hund nach der Dusche zu panieren…. 🙈
…da hat die ‚Omma‘ jetzt ziemlich lange dran zu putzen! 😂



Fröhliche Ostern 2019

FLS Eibenheim Posted on So, April 21, 2019 17:25:34

Ostersonntag – heute ist der Tag des
Eiersuchens, der niedlichen Hoppelhasen, der blumigen Dekorationen und und und…
und wieso? Was feiern die Menschen da eigentlich?! Sprachgeschichtlich besteht
„Os-tara“ aus zwei Silben: „Os“ bedeutet
„Mund-Schoß-Erde-Geburt-Entstehung“ und „tar“ bedeutet „zeugen“.
Ostara bedeutet also „Erd-Zeugung im Frühling“ – Auferstehung der gestaltenden
Kräfte, was sich im Herbst zurückgezogen hat, kommt nun wieder hervor.
Ursprünglich ist das Osterfest ein uraltes, an den Mond gebundenes Fest zum
Frühlingsanfang. Auch die Kirche richtet sich heute noch mit ihrer Variante
nach dem alten Mondkalender: Ostern fällt auf den ersten Sonntag, der auf den ersten
Vollmond nach der Frühlings-Tagundnachtgleiche (ca. 21.3.) folgt. Auch bei den
Christen wird immer noch eine Auferstehung gefeiert, allerdings dauerte der
Rückzug kein halbes Jahr, sondern nur zwei Tage. Bei uns in Ungarn läutet jeden
Freitag um 15 Uhr die Kirchenglocke im Dorf, da genau zu diesem Zeitpunkt Jesus
gestorben sein soll, an Karfreitag findet das seinen Höhepunkt…

Nun darf jeder selbst
schauen, wo er sich wiederfindet und welche Qualität die jetzige Zeit
transportiert. Für Seele und Geist kann beispielsweise folgende Frage
auftauchen: Was aus meiner inneren Wachstumsquelle möchte ich nun in der Welt
sichtbar werden lassen? Viele Menschen verspüren nun auch das Bedürfnis nach
Reinigung – nicht nur geistig, auch der Tempel unserer Seele dankt uns einen
Frühlingsputz, hierbei unterstützen uns beispielsweise Löwenzahn und Brennnessel,
die uns ebenfalls pünktlich zu Ostern mit ihrer Anwesenheit beehren.

Eine weitere wichtige
Qualität des Frühlings besteht für mein Empfinden auch im Grundlagen schaffen.
Genauso, wie ich nun meinen „materiellen“ Garten einsähe, damit er später
wohltuende Früchte hervorbringt, bestelle ich auch meinen inneren Garten. Damit
dieser mich zu meinem höchsten Wohl unterstützt, muss ich wissen, was mir wirklich gut tut. Was mir wirklich gut
tut, finde ich nur heraus, wenn ich damit beginne, SELBST zu denken und zu
fühlen. Diese Selbstständigkeit im Denken, Fühlen und Handeln bildet dann die
Grundlage für mein Leben und ich beginne, mehr und mehr aus meiner Mitte heraus
zu agieren. Offene Konfrontationen und auch nicht direkt erkennbare
Manipulationen werfen mich dann weniger aus dieser Mitte heraus und werden auch
schneller durchschaut, da ich besser und besser wahr-nehme, was zu MEINEM höchsten Wohl (und damit automatisch zum
höchsten Wohl aller) ist – und was nicht!

Das ist gerade für uns
(gegenwärtige und auch zukünftige) Familienlandsitzer wichtig, denn wenn man
sich tatsächlich auf das Leben auf einem Familienlandsitz einlässt, dann führt
das früher oder später „zwangsläufig“ in Richtung Eigenverantwortung
und Selbstbestimmung. Das macht gewissen Strukturen Angst und sie versuchen,
uns mit ihren klassischen Instrumenten (zum Beispiel durch Hetze, Verleumdung,
wunde Knöpfe drücken, aber auch durch lichte Überhöhung, Blendung und
„Ego-Streichelei“) aus der Balance zu bringen.

Deswegen mein Wunsch
für uns alle: Bitte DENKEN, FÜHLEN und HINTERFRAGEN wir zu allererst SELBST alles,
was uns begegnet und vor allem das, was uns aus der eigenen Mitte heraus zu
bewegen „droht“!!! Nicht immer ist solches auf den ersten Blick als manipulativ
erkennbar, aber mit wachsender Sensitivität für unser eigenes höchstes Wohl
bemerken wir solche Manipulationen immer entspannter und so werden die
Feiertage im wahrhaftigen Sinne des Ausdrucks zu „Frohen Ostern“!



Ein Tag in unserem Paradies anno 2015

FLS Eibenheim Posted on Fr, April 19, 2019 16:52:35

Für Szilárd 😊

***Träumen***Träumen***Träumen***Träumen***Träumen***Träumen***Träumen***

Wir wachen auf in unserem fünfeckigen,
nach selbst geschnittenen Gräsern duftenden Heubett. Wir liegen unter einem
schützenden Glasdach, durch das wir nachts die Sterne und beim Aufwachen den
Himmel sehen können. Es ist ein milder Frühlingstag. Über der östlichen Hecke
geht die Sonne auf und wärmt unsere Gesichter mit ihren göttlichen Strahlen.
Die Vögel zwitschern dazu ihr Lied. Die Luft ist erfüllt mit den
verschiedensten Blütendüften. Wir stehen auf, gehen zu unserem kleinen See und
nehmen ein morgendliches Bad. Die Gänse schnattern und plantschen mit uns um
die Wette. Auch die Hunde wollen mit dabei sein und springen wie verrückt am
Ufer auf und ab. Anschließend lassen wir uns in der Wiese von der Sonne
trocknen.

In unserem Garten warten auf uns zum
Frühstück bereits die ersten reifen Feldfrüchte. Dazu genießen wir in unserer
Sommerküche selbst gebackenes Brot mit Honig von unseren eigenen Bienen, und
Butter aus der Milch von Frieda, unserer Gemeinschaftskuh.

Danach begrüßen wir unseren Hektar bei
einem Rundgang, den wir an unserer lebendigen Hecke beginnen. Wir freuen uns
wie jeden Morgen aufs Neue über die vielfältige Pflanzenwelt, die unseren
Lebensraum vor Wind, Wetter und Eindringlingen schützt und uns jedes Jahr mit unzähligen
Beeren, Nüssen und Früchten beschenkt. Beim See passieren wir unsere aus Lehm
gebaute Sauna. Gleich neben der Sauna befindet sich das Badehaus. Auf gemähten
Wandelwegen, vorbei an lauschigen Plätzen unter Schatten spendenden Bäumen,
fällt uns als nächstes das schöne lichtdurchflutete Atelier ins Auge. Darin
liegen auf dem einen Tisch unsere selbst gefertigten Arbeitsstücke, auf dem
Anderen trocknen gerade Blüten und Kräuter. Nun hören wir schon das Gegacker
unserer Hühner, die gemütlich vor dem Hühnerstall scharren. Endlich fällt unser
Blick auf unser wunderschönes, selbst gebautes Haus. Auf der Veranda spielen
unsere Kinder mit pädagogisch wertvollen Spielzeugen. smiley

Auf der Südseite des Hauses, mitten in
unserem Wäldchen, befindet sich unser persönlicher Ritualplatz. Am Rande des
Waldes steht und wächst die Walnusslaube – ein lebendiges Baum-Haus aus
zusammengewachsenen Walnussschösslingen.

Wir setzen uns zu unseren Kindern auf die
Veranda und lassen unseren Blick über den eigenen Hektar schweifen. Eine bunte,
summende Blumenwiese und ein üppig blühender Garten erfreuen das Auge. Während
wir dort sitzen, nehmen wir wahr, wie die Igel im Gehölz rascheln und
Eichhörnchen in den Bäumen herumturnen. Gemeinsam mit unseren Kindern überlegen
wir nun, was es heute wohl Spannendes in der Schule für uns alle zu lernen
gibt. Neugierig machen wir uns auf den Weg. Dabei begegnen wir auf den Wegen
zwischen unseren Landsitzen unseren Nachbarsfamilien. Bei unserer Ankunft
können wir gerade noch die letzten Plätze des schon voll besetzten kreisrunden
Auditoriums ergattern. Die kleine Maya stellt die erste Frage, zu der sie sich
schon viele Gedanken gemacht hat. Sie beschäftigt es, welche Argumente für und gegen die Hohlkugel-Theorie sprechen.
Maya äußert ihre Gedanken zum Thema und alle hören aufmerksam zu. Daraufhin
entsteht eine rege Diskussion, an der sich sowohl Erwachsene als auch Kinder
beteiligen. Natürlich kommen wir heute bei diesem komplexen Thema nicht auf
einen gemeinsamen Nenner und auf dem Heimweg denken viele noch weiter darüber
nach.

Nach einem gemütlichen Mittagessen im
Kreise der Familie, bei dem jedes Familienmitglied die selber produzierten
Lebensmittel zu schätzen weiß, kümmern wir uns um unseren Garten. Da wir uns
bewusst sind, dass alles, was wir geben in gleicher Weise zu uns zurück kommt,
informieren wir das Saatgut vor der Aussaat mit unseren Informationen.

Anlässlich der heutigen Tag- und
Nachtgleiche findet auf dem gemeinschaftlichen Festplatz unter der großen Linde
eine Feier statt, bei der es auch ein großes Buffet gibt. Jede Familie bereitet
dafür ihr Lieblingsgericht zu, so dass sich am Abend die Tische unter den
vielen verschiedenen Leckereien biegen. Ein lustiges Feuer prasselt und die
Menschen singen, lachen und tanzen zusammen bis spät in die Nacht.

Anschließend fallen wir alle erschöpft und
glücklich ins Heubett und freuen uns auf einen neuen Tag in unserem
persönlichen Paradies.



Hab dich lieb … mach ich! 😊

FreiSein Posted on Do, April 18, 2019 12:50:49



Lavendeldruck – der Praxistest

Selbermacher Posted on Fr, April 05, 2019 13:13:00

Lavendeldruck – steht (stand smiley) schon seit langer Zeit auf Yellas „mache-ich-im-Winter-wenn-ich-Zeit-habe“-Liste.

Stoff bedrucken mit Hilfe von Lavendelöl als Transfermittel, das faszinierte mich: Ein gewünschtes Motiv per Laserdrucker ausdrucken, mit Lavendelöl beträufeln, auf Stoff rubbeln, bügelfixieren, fertig. Echt???

Hier der Praxistest:

Das Laserdruck-„Rehli“ (wichtig: LASERdrucker – Tintenstrahl funktioniert nicht!) und ein Stück alter Stoff (man weiss ja nie, vielleicht funktioniert das ja doch nicht, gell?):


Lavendelöl und Pinsel bereitlegen.


Zur besseren Handhabung schüttet man das Öl am besten in einen Behälter, in dem man den Pinsel gut tränken kann.


Dann den Ausdruck mit der Motivseite nach unten auf den Stoff legen (ACHTUNG: BEI BUCHSTABEN DARAUF ACHTEN, DASS DIESE AUF DEM STOFF SPIEGELVERKEHRT ERSCHEINEN!!!).

Jetzt wird die Rückseite des Blattes gut mit Lavendelöl bestrichen. Alles sollte gut benetzt sein, jedoch nicht so sehr, dass sich Pfützen bilden – das könnte sonst den Druck verwischen.

Nachdem das ganze Motiv durchfeuchtet ist, mit einem stumpfen Gegenstand (ich habe einfach das andere Ende des Pinsels genommen) ordentlich über die gesamte farbige Fläche rubbeln. „Ordentlich“ heisst in diesem Fall, dass du sichergehen solltest, die gesamte Fläche berubbelt zu haben (sonst ergeben sich auf dem Stoff weisse Flecken) und dass du zwar fest aufdrückst, aber nicht so fest, dass das Papier reisst. Eventuell bietet es sich auch an, dass du dein Motiv mit Klebestreifen auf dem Stoff fixierst, sodass es auf keinen Fall verrutschen kann. Zwischenzeitlich kannst du das Papier vorsichtig an einer Ecke anheben und schauen, ob das Motiv schon gut übertragen ist, allerdings musst du dann schauen, dass das Papier hinterher wieder exakt auf dem schon durchgerubbelten Motiv auf dem Stoff aufliegt.


Wenn sämtliche Stellen gut gerubbelt sind, das Papier vorsichtig entfernen.

Juppi! Scheint geklappt zu haben!!! smileySo sieht es nun aus:

Nun das Motiv trocknen lassen und anschliessend BÜGELN (ich erspare euch ein Bügelbild smiley) !!!

Das fixiert die Farbe im Stoff und bewirkt, dass er gewaschen werden kann, ohne dass der Druck sich wieder auswäscht.

Anschliessend kann man den Stoff vernähen oder sonst was damit machen. Ich habe einen Kulturbeutel draus fabriziert:



Fazit: Tolle und einfache Methode für etwas rustikalere Ergebnisse. Mir gefällt die Kombination aus Motiv und „Rubbelabdrücken“ in dieser Form sehr gut und das war sicher nicht mein letztes Lavendeldruck-Projekt! smiley



Wie Katz und Maus….

Die Tiere Posted on Di, April 02, 2019 10:55:57

…. äh, nee….

Wie Hund und Katz‘. 😊 Aber nur speziestechnisch. Ansonsten ist es von der einen Seite die ‚big love‘ und von der anderen Seite die ‚Obacht, es hat Krallen und es benutzt sie immer dann, wenn ich nicht damit rechne‘.

… also doch auch inhaltlich wie Hund und Katz‘. 😉


Vielen Dank an Lukas für die wundervollen Bilder! 💜🐶🐱💜



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