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Eibenheim

Wer sagt "Hier herrscht Freiheit" der lügt. Denn Freiheit herrscht nicht. Erich Fried


Blog des Familienlandsitzes Eibenheim - über uns, unsere Lebensweise und Interessantes zu den Themen Selbermacher, FreiSein und alternative Lösungen für das Leben

Ähm…..

FreiSein Posted on Sa, April 18, 2020 14:07:42

…nur mal so zum drüber nachdenken…

Was wir sicher über Corona wissen:

Corona ist hochgefährlich, eine Ansteckung verläuft aber meistens harmlos, es sei denn, man ist besonders gefährdet.

Multiresistente Krankenhauskeime sind derzeit nicht so populär wie Covid 19.

Die Genauigkeit von Corona Tests liegt bei unter 50%. Eine Münze zu werfen, würde präzisere Ergebnisse liefern, zählt aber nicht zu den wissenschaftlichen Methoden.

Einfache Atemschutzmasken können Viren nicht aufhalten, werden aber verschiedentlich als verpflichtend angesehen.

Der Arzt kann Corona per Telefon diagnostizieren, es sei denn, er hat ein virenverseuchtes Smartphone.

Die Symptome sind meistens harmlos, es sei denn, sie sind ernst, aber man kann auch ohne Symptome Corona haben, es sei denn, man hat Symptome, ohne Corona zu haben.

Wenn die Zahlen hoch gehen, werden schärfere Bestimmungen erlassen. Die Zahlen gehen hoch, je mehr getestet wird.

Man könnte sich im Media Markt anstecken, deshalb ist er geschlossen. Im Supermarkt nicht, vor allem, wenn man einen Einkaufswagen schiebt.

Wer zweifelt, wie gefährlich Corona ist, kann in psychiatrischer Behandlung landen. Das ist leider gar nicht witzig.

Virales Marketing lebt von der freiwilligen Verbreitung.
HAHA

Greta Thunberg wurde noch nicht in die Beratungen einbezogen, obwohl ihre Ansichten zur Zukunft der Menschheit bisher immer sehr ernst genommen wurden.

Norton Antivirus zählt nicht als ausreichender Schutz.

Wer in Zeiten von Corona stirbt, wird als Corona-Toter gezählt. Wer an etwas anderem stirbt, fließt in die Statistik mit ein.

Bill Gates kennt sich mit Viren aus, wegen Windows, ist aber kein Gesundheitsexperte, wird aber gerne seine Absichten, 7 Milliarden Impfungen zu verkaufen, jederzeit kundtun.

Die offiziellen Corona-Zahlen kommen von der Johns Hopkins Universität. Diese bezieht ihre Zahlen für Deutschland von einer holländischen Zeitung, die ihre Zahlen von der Berliner Morgenpost bekommt.

Mittel wie MMS oder Chloroquin werden totgeschwiegen, da erst teurere Pharmazeutika entwickelt werden müssen.

Ob Friseurbesuche wirklich nicht essentiell sind, wird sich zeigen, wenn das Musical Hair ohne Perücken für ihre Darsteller auskommt.

Viele Krankenhäuser warten auf den großen Ansturm der Coronapatienten und können solange keine anderen Kranken behandeln.

Die gewöhnliche Grippe kann auch Corona heißen, ist aber nicht so beliebt, wie das neue, bessere Corona 19.

Wenn man wegen der spanischen Grippe die gleichen weltweiten Maßnahmen ergriffen hätte, hätten sich Pauschalreisen auf spanische Inseln nie so entfalten können.

Niemand kennt jemanden persönlich, der an Corona gesorben ist, aber man kann ja auch nicht jeden kennen.

Polizisten und Ordnungsamtsmitarbeiter zeigen sich von ihrer schönsten Seite – je nachdem von wo man guckt…

Eigentlich soll man zu Hause bleiben, es sei denn, man hat einen Grund, rauszugehen.

Experten, die im Fernsehen auftreten, haben meistens nicht viel zu sagen, aber sie drücken es doch mehr oder weniger eloquent aus.

Corona ist hochansteckend, kann aber durch ein Meter Fünfzig Abstand überlistet werden.

Zu Personen aus der Familie soll man Abstand halten, wenn sie nicht im selben Haushalt leben. In Fahrzeugen ist es nicht möglich, den Abstand einzuhalten, es sei denn sie gehören zur Familie der Großraumfahrzeuge.

Alte Menschen sollen nicht mehr behandelt werden, da es sich nicht mehr lohnt. Vielleicht sollte ich bei meinem Alter doch lieber schummeln. Ich hab mich ja gut gehalten für… naja, das sag ich jetzt besser nicht.

Schulen und Kitas bleiben vorerst geschlossen. Dadurch müssen sich Eltern jetzt mit ihren Kindern befassen, was sie eigentlich lieber anderen überlassen würden.

Es gibt essentielle Arbeiten und nicht essentielle, ebenso wie es essentielle Fettsäuren gibt, die aber trotzdem dick machen können.

Statistiken können Linien mit unterschiedlichen Farben enthalten. Es gibt auch Tortengrafiken, die eignen sich aber nicht für Diabetiker.

Das Virus überträgt sich durch Kontakt mit infizierten Gegenständen oder auch durch ungeschützten Kontakt unter einem Meter Fünfzig oder durch die Luft oder feuchte oder trockene Mileus oder durch Herunterladen von nicht zertifizierten Apps aus China.

Bußgelder bei Nichteinhaltung der sich ständig ändernden Verordnungen können die Kosten für die Beschaffung eines Beatmungsgeräts übertreffen.

Corona wird sich bald von selbst erledigen, da die Erfahrung zeigt, daß das meiste, was aus China kommt, nach kurzer Zeit nicht mehr funktioniert.

Wenn Sie Corona haben, dürfen Sie das Haus nicht verlassen, um zum Arzt zu gehen, um feststellen zu lassen, ob Sie Corona haben.

Restaurants dürfen Essen nur außer Haus liefern, dabei können in der Küche genauso viele besorgniserregende Substanzen in das Essen kommen wie bei der Verköstigung im Lokal.

Wenn Kirchen wegen der selben Verordnungen geschlossen sind wie Bordelle, sollte man sich Gedanken machen.

Häusliche Gewalt fällt nicht unter die Abstandsregeln und wurde nicht ausreichend bedacht.

Die Inkubationszeit kann 2 Wochen betragen oder auch vier, und da man nicht weiß, ob, wie, wo und warum man sich angesteckt haben könnte, ist eine zweiwöchige Quarantäne allenfalls dazu geeignet, um alle Folgen von Breaking Bad auf Netflix anzusehen.

Text von Jo Conrad am 15.4.2020



Einhorn

Selbermacher Posted on Mi, April 01, 2020 14:15:12

… und dann sagte diese Stimme zu mir: „Filz‘ ein Einhorn!“

… und ich so: „Wieso???“

… die Stimme: „Egaaaal… Einhörner kann man immer gebrauchen!“

… ich: „Wofür???“

… die Stimme: „Egahaaal! Mach jetzt!!!“

… ich:



Salz in unserer Seife…

Selbermacher Posted on Di, März 10, 2020 11:51:33

Salz in der Seife wirkt antiseptisch und gleicht den Säure-Basen-Haushalt der Haut aus. Bisher war mir das Einarbeiten jedoch immer zu mühsam. Letztens habe ich aber bei einer anderen Seifensiederin gesehen, dass sie ganz einfach Badesalz zum normalen Seifenleim gegeben hat und dabei ein super Ergebnis herausgekommen ist! Das hat mich neugierig gemacht und musste ausprobiert werden. 😎

Die Firma Kneipp verwendet laut eigener Aussage ‚einen hohen Anteil‘ an reinem Thermalsolesalz aus der Saline Luisenhall , vermischt mit Duft und Farbpigment ➡ und DAS ist ebenfalls ein großes Plus für meine Seifen. 👌 Da ich normalerweise nur Naturstoffe verarbeite, also zum Beduften ausschließlich ätherische Öle und zum Färben ebenfalls nur natürliche Farbstoffe wie zum Beispiel Paprikapulver, Kurkuma oder Alkanna.

Für den Anfang habe ich es mal mit zwei verschiedenen Badesalzen versucht – ‚Glücksklee‘ und ‚Traumfahrer‘. Ersteres soll nach Drachenfrucht riechen und ist als Salz giftgrün, zweiteres riecht nach Lavendel und etwas Fruchtigem und besteht aus zwei Farben zum Mischen in der Badewanne.

Ich muss gestehen, dass mir von der Intensität des ‚Duftes‘ vom Glücksklee-Badesalz regelrecht schwindelig geworden ist – viiiiiieeeel zu krass, mir ist schleierhaft, wie man dadrin baden kann… In der Seife ist der Duft nun allerdings ganz angenehm und auch die ‚milchgrüne‘ Farbe ist hübsch. Die Traumfahrer-Seife gleicht von der Farbe her eher Wurstbrät 🙈 – im Wasser sollte sich eigentlich ein schönes Lila ergeben. Der Duft ist allerdings angenehm fruchtig.

Die Herstellung ist tatsächlich sehr einfach: einfach das Badesalz in den Seifenleim geben (interessiert an einer ausführlichen Beschreibung zur Herstellung von Seife? Klicke hier) , sobald er anfängt, leicht anzuziehen. Es ist gut, wenn die Salzkörner noch einige Zeit in den ‚Genuss des Pürierstab-Kontakts‘ kommen, damit die Korngröße etwas reduziert wird und der Peelingeffekt nicht zu stark ist. Ich habe das Salz zusätzlich vorher noch etwas gemörsert.

Nun müssen die guten Stücke noch ein paar Wochen reifen – leider, denn ich bin sehr neugierig aufs Ausprobieren. 🔥💖😍



Aus aktuellem Anlass…

FreiSein Posted on Sa, Februar 29, 2020 12:37:51

…und für uns alle zur Erinnerung:



Der ‚Matroschka-Zitronenbaum‘

Der Garten Posted on So, Februar 23, 2020 13:58:30

Ich habe soeben eine Zitrone von meinem Zitronenbäumchen gepresst – in der Zitrone befand sich ein keimendender Kern ➡ mit Wurzel und Grün dran! 😍



„Frei, Zeit und Schrift“ im Februar 2020

FreiSein Posted on Fr, Februar 21, 2020 16:45:00

Die liebe Freizeitschrift ist mit der Ausgabe Nr. 47 am Start und ich durfte auch dieses Mal wieder ein wenig Senf dazu geben 💖



Selbermacher für FortGEHschrittene

Selbermacher Posted on Mo, Februar 17, 2020 18:36:42

Alter Schwede… nach langem „Ausbrüten“ habe ich einen Angstgegner bezwungen! 🙂

Ich bin ja schon seit einiger Zeit glückliche Trägerin von Barfußschuhen – ich liebe das Gefühl geschützt vor Robiniendornen und anderem pieksigen Zeug zu laufen, aber den Untergrund trotzdem noch spüren zu können. Nun sind diese Schuhe aber für mein Empfinden recht teuer, vor allem in Anbetracht dessen, dass die meisten Varianten kaum Material „an sich dran“ haben. Letzten Sommer hat „Rabaukowitsch“ dann ein Schnittmuster für Barfußschuhe rausgebracht (die „Barfoots“) und ich dachte mir „Das ist es!!! Wenn ich mir selber Schuhe nähen könnte – und dann noch Barfußschuhe – wooooaahhhh!!!!“

Die Idee musste dann erstmal ordentlich „ausgebrütet“ werden. Zusammen mit einer Nachbarin haben wir uns erstmal schlau gemacht, ob unsere normalen Nähmaschinen denn sowas schaffen, was man da so für braucht, was die einzelnen Bestandteile überhaupt bedeuten (was ist denn bitte eine „Brandsohle“?!), welches Material uns zusagt und dieses dann zusammengesammelt (genauer gesagt „gekauft“ – mit Sammeln ist da nix 😉 ). So zog sich das über Monate hin, bis ich mich an die ersten Schritte herangewagt habe – da ich ja schon Barfußschuhe habe, sollte das erste Paar für Christoph sein:

Der Schaft, also der Schuh-Hauptkörper – aus Leder in Flaschengrün.
Die Kappe – Umrandung in braun und vorne innen gefüttert mit recycelter Flanellbettwäsche.
Der fertige Schaft mit Hackenschutz und Ösen für die Schnürsenkel.

Für jeden einzelnen Schritt habe ich eine gefühlte Ewigkeit gebraucht. Zum Einen, weil ich es RICHTIG machen wollte (und SCHÖN 🙂 ), zum anderen, weil mein Gehirn teilweise Tage dafür gebraucht hat, die Anweisungen in der Anleitung in die Realität zu „transformieren“. Vor allem der unterfütterte Innenstreifen aus Leder hat gedauert… die Schuhe sind am Schaft nicht mit Stoff gefüttert – das probiere ich dann beim nächsten Paar. Zwischenzeitlich hatte ich rechte Bedenken, dass das Innenleben an allen Ecken und Enden am Fuss drücken wird…
Die Kappe wird mit einem Umrandungsstreifen an den Schaft genäht. Danach muss noch die Lasche befestigt werden.
Hier sieht man die Brandsohle. Wir haben uns für eine aus Kork entschieden. Die Brandsohle ist die Verbindung von Laufsohle und dem Teil, wo der Fuss dann draufsteht – auf der Innenseite gibt es dann ggf. noch eine Einlegesohle und außen wird die Laufsohle aufgeklebt.
Der Spruch mag etwas zu sehr theatralisch klingen, aber ich hatte überall Muskelkater, nachdem der Schuh fertig war, weil ich mich so dermaßen verspannt habe – aus Angst, dass ich das Ganze auf den letzten Metern noch versaue.

Ein bisschen Dramaqueen darf sein. 😉
Aber dann…. tadaaaaa! Geschafft!
Die Sohle ist 4mm dick und extra für Barfußschuhe konzipiert.
Sie lässt sich auch wunderbar biegen, so wie es sein soll. 🙂
Zum Vergleich mal ein Bild mit meinen Wildlingen.
Die schwarze „Fußmatte“ rechts im Bild ist die Sohlenplatte. Außerdem die Überreste der auf die richtige Größe zugeschnittenen Brandsohlen und der Schuhkleber.
Das sind einige der Materialien, die wir zum Schuhe nähen besorgt haben.
Insgesamt sollen sich laut Schnittmuster die Kosten für ein Paar Schuhe auf +/- 20 Euro belaufen.
Hier der glücklicherweise zufriedene frischgebackene Barfußschuh-Eigentümer in Aktion.
Natürlich hat der Schuh jede Menge Fehler, bei denen die Jungfrau in mir die Hände über dem Kopf zusammenschlägt, der Löwe-Anteil streicht sich allerdings gönnerhaft über die Mähne, lässt Fünfe gerade sein und meint, dass es beim nächsten Mal schon besser klappen wird. 😉
Hier nochmal der direkte Schuhvergleich – selbstgenäht versus gekauft.
Direkter Schuhvergleich die 2. – selbstgenäht versus Natur. 🙂
Das Modell hat wirklich alles gegeben!!! 🙂
Hier sieht man, dass die Sohle eine Schwachstelle darstellt. Schuhkleber hält anscheinend umso besser, je doller man die Materialien zusammenpresst – also der Druck ist auschlaggebend, nicht die Dauer, die der Kleber einwirken kann. Ich kann mich erinnern, dass Schuster so eine Presse haben, in die sie die zu klebenden Schuhe einhängen. Jetzt weiß ich warum. Ich habe die Sohle so gut es mir möglich war, angepresst, aber sie hat sich an den Rändern trotzdem gelöst – hier musste ich mit Sekundenkleber nachhelfen. Wenn man nicht sooo nah rangeht, wie auf dem Bild hier, fällt das aber nicht auf.

„Mrs. Minit“ wird ich aber trotzdem nicht mehr. 😉
Für mein Empfinden könnten die Schuhe vorne mehr Platz haben, Christoph ist jedoch zufrieden so und findet die Schuhe bequem. Es scheint auch nichts zu drücken.
Puh, bin ich froh…. 🙂
Barfußschuhe haben die Eigenschaft, dass sie den Fuss nicht stützen, so müssen die Muskeln und Bänder wieder ihre natürlichen Haltefunktionen übernehmen. Außerdem muss man sein Laufbild anpassen, weil die Sohle kein „trampeln“ abfedert und sich das dünne Material bei unnatürlichem Laufen extrem schnell verabschiedet. Wenn man gar nicht ans barfuß laufen gewöhnt ist, kann man zu Beginn der Umstellung auch schonmal ganz schön Muskelkater bekommen… Christoph hat heute schon fleißig geübt – mal schauen, ob er morgen etwas merkt. 🙂
Im ersten Moment wirken die Schuhe – genau wie die Wildlinge – wie Clownsschuhe. Man gewöhnt sich aber recht schnell an die neue Breite. Die Sohle lässt laut Christoph auch die Beschaffenheit des Bodens spürbar durch.
Fazit: ICH bin glücklich, dass ich „anständige“ Schuhe hinbekommen habe und der GÖTTERGATTE ist glücklich, dass er jetzt auch endlich seine Barfußschuhe hat, auf die er so lange geduldig gewartet hat. 🙂


Mitgefühl… mit Gefühl…

FreiSein Posted on Mo, Februar 17, 2020 09:12:11


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